Abtreibung bei Behinderung

Abtreibung bei Behinderung

Wenn bei der Pränataldiagnostik eine Behinderung oder schwere Krankheit des Kindes festgestellt wird, wird ein Schwangerschaftsabbruch mit einer medizinischen Indikation der Mutter begründet. Hier gibt es keine zeitliche Begrenzung, d.h. es sind auch so genannte „Spätabtreibungen“ straffrei, die theoretisch bis kurz vor der Geburt stattfinden können.

Viele Frauen verspüren einen großen Druck, ein behindertes Kind abzutreiben.

Die Diagnose, dass das Kind (wahrscheinlich oder womöglich) behindert sein wird, ist in den meisten Fällen ein großer Schock. Meist sieht man in diesen ersten Momenten gar nicht alle Aspekte einer Fehlbildung oder möglichen Behinderung. Man kann sich nicht wirklich vorstellen, was die festgestellte Krankheit für das tägliche Leben bedeutet.

Schwangeren kann es helfen, mit Eltern in Kontakt zu treten, die ein Kind mit der Behinderung haben, welche auch beim Ungeborenen diagnostiziert wurde. Das kann helfen, Ängste zu nehmen.

Wenn eine unerwartete Diagnose kommt und plötzlich alles anders ist, empfinden es viele Frauen als eine große Hilfe, Beratung in Anspruch zu nehmen. Die Beraterinnen von Pro Femina stehen Ihnen dafür gerne zur Verfügung.

Kostenlose Pro Femina – Hotline für Schwangerschaftskonfliktberatung: 0 8000 60 67 67 (Deutschland).

Kostenlose Pro Femina – Hotline für Österreich und die Schweiz: 00 8000 60 67 67 0 .

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