Ablauf einer Befruchtung

Ablauf einer Befruchtung

Zu einer Befruchtung kann es nur während der fruchtbaren Tage der Frau kommen. Dafür genügt schon eine geringe Menge von Samenflüssigkeit (Sperma).

Eine Frau kann selbst die Symptome ihrer Fruchtbarkeit wahrnehmen: der Schleimpfropf, der zu Beginn des Zyklus den Gebärmutterhals verschließt, wird durch die Wirkung von Östrogen verflüssigt und vermehrt produziert. Wann diese Veränderungen im Zyklus beginnen, ist von Frau zu Frau unterschiedlich. Selbst bei ein und derselben Frau sind Verschiebungen in der ersten Zyklusphase normal. Nur in diesem verflüssigten Schleim können die Samenzellen durch den Gebärmutterhalskanal hinaufwandern und bis zu vier Tage lang überleben.

In jedem weiblichen Zyklus entstehen mithilfe von Östrogen mehrere Eibläschen (Follikel), in denen Eizellen heranreifen. Von diesen Eibläschen wächst in der Regel eines zu einem sprungbereiten Follikel heran. Ist der Follikel nun ausgereift, entleert er sich und stößt in der Zyklusmitte die Eizelle in den Eileiter aus. Dieser Eisprung findet ca. 14 Tage vor der nächsten Monatsblutung statt.

Die Eizelle wird sodann in die Gebärmutter transportiert und kann nun innerhalb der nächsten 24 Stunden befruchtet werden. In der Gebärmutter trifft die noch unbefruchtete Eizelle nun auf die Spermien, die den „Wettlauf“ geschafft / überlebt haben und bis zur Gebärmutter vorgedrungen sind. Für eine Befruchtung muss die Eizelle nun mit einer Samenzelle verschmelzen.

Bei der Verschmelzung werden die genetischen Nachrichten des mütterlichen und väterlichen Zellkernes zu einer Erbinformation für einen neuen einmaligen Menschen vereinigt.

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