Risiken bei Abtreibung (Absaugung und Ausschabung)

Risiken bei Abtreibung (Absaugung und Ausschabung)

Wie bei jedem chirurgischen Eingriff können auch nach einer Abtreibung Komplikationen auftreten.

In der Schwangerschaft ist das Gewebe des Muttermundes und der Gebärmutter weicher als sonst und besonders stark durchblutet. Bei der Absaugung und Ausschabung können Schleimhaut, Muttermund und Gebärmutter durch die Instrumente verletzt werden. Dadurch kann es passieren, dass der Muttermund in den folgenden Schwangerschaften weniger widerstandsfähig ist. Die Wahrscheinlichkeit einer Frühgeburt ist dadurch um 8,7% Prozent erhöht. Nach mehreren Abtreibungen steigt dieses Risiko.

Nach einer Abtreibung können Nachblutungen, Infektionen und anhaltende starke Unterleibsschmerzen auftreten. Des Weiteren besteht wegen der notwendigen Narkose nicht zuletzt auch ein Risiko für Herz-Kreislauf-Komplikationen und allergische Reaktionen.

In seltenen Fällen kann im Rahmen einer Ausschabung das Gebärmuttergewebe in seiner Tiefe verletzt werden (Asherman-Syndrom). In der Folge können Verwachsungen und Verklebungen entstehen, welche zu einer Häufung von Fehlgeburten führen können.

In Einzelfällen kann es zu schwerwiegenden Komplikationen kommen. Eine spätere Unfruchtbarkeit kann dabei nicht ausgeschlossen werden.

 

Kostenlose Pro Femina – Hotline für Schwangerschaftskonfliktberatung: 0 8000 60 67 67 (Deutschland).

Kostenlose Pro Femina – Hotline für Österreich und die Schweiz: 00 8000 60 67 67 0 .

Besuchen Sie unser Forum. Dort können Sie sich mit anderen Frauen austauschen, die sich mit dem Thema Abtreibung auseinandersetzen und können fragen, wie sie diese Situation bewältigt haben.