Abtreibung: Risiken und Folgen

Risiken bei medikamentöser Abtreibung

Aktuelle Anmerkung in Zeiten der Corona-Pandemie!

Angesichts der momentanen Kontakt-Einschränkungen aufgrund der Corona-Pandemie wird für einen Schwangerschaftsabbruch möglicherweise eher die medikamentöse Methode mit der sogenannten „Abtreibungspille“ bzw. Mifegyne empfohlen.

Dabei ist wichtig zu wissen: Die Entscheidungsfreiheit über eine Abtreibung liegt auch hier bei der Frau selbst. Dementsprechend hat sie nach wie vor das Recht, den Schwangerschaftsabbruch stattdessen durch einen operativen Eingriff vornehmen zu lassen, wenn sie dies möchte.

Die Entscheidung für die Absaugmethode oder für eine Ausschabung könnte beispielsweise dann von Vorteil sein,

  • wenn eine Frau sich zum spätesten möglichen Termin der medikamentösen Abtreibung noch unsicher ist und sich eine längere Bedenkzeit wünscht. Denn der operative Eingriff ist länger als die medikamentöse Abtreibung möglich – in Deutschland bis zur 12. Woche nach der Befruchtung.

  • wenn eine Frau ohnehin grundsätzlich eine operative Methode bevorzugen würde.

 

Mögliche Folgen eines Abbruchs mit der "Abtreibungspille"

Ein Schwangerschaftsabbruch durch den Wirkstoff Mifepriston ist ein massiver Eingriff in den Hormonhaushalt der Frau. Einige Frauen berichten von Nebenwirkungen wie Übelkeit bis zu Erbrechen und Durchfall. Kreislaufprobleme mit Zittern und Hitzeempfinden können ebenfalls auftreten.

Bei manchen Frauen wird wegen der starken Blutung eine Ausschabung zur Blutstillung oder auch eine Bluttransfusion nötig. 

Die Schwangere muss selbst die Tabletten einnehmen und leitet damit den Vorgang der Abtreibung ein. Immer wieder berichten Frauen von der hohen psychischen Belastung des Vorgangs. Oft sind sie nach der Einnahme der ersten Tabletten immer noch hin- und hergerissen und ringen weiter, ob sie den Schritt der Abtreibung wirklich gehen wollen. Dann fragen sie sich, ob es schon zu spät ist, das Kind doch noch lebend zu bekommen.

Für viele Frauen ist es nach der medikamentösen Abtreibung schwer, mit dem abgegangenen Fruchtsäckchen, welches den kleinen Embryo enthält, umzugehen.

Manche Frauen entschließen sich zu einer besonderen Art der Bestattung, die an einigen Orten angeboten wird.

 

Was können wir für Sie tun? 

  • Sie fragen sich, ob Abtreibung die richtige Lösung ist? Hier können Sie den Abtreibungstest machen. 
  • Sie haben sonstige Fragen zum Thema oder zu Ihrer Situation? Kontaktieren Sie unkompliziert die E-Mail-Beratung von Pro Femina. Sie erhalten schnellstmöglich Antwort von Ihrer persönlichen Beraterin!