Absaugmethode

Absaugmethode (Vakuumaspiration)

Die Absaugmethode, auch Vakuumaspiration genannt, ist die häufigste Abtreibungsmethode in Deutschland. Sie wird meist ab der 7. SSW angewandt und wird in der Regel ambulant durchgeführt.

Der Vorgang der Abtreibung erfolgt unter Vollnarkose oder mit örtlicher Betäubung des Muttermundes. Hat die Schwangere zuvor noch kein Kind geboren, so bekommt sie zuvor Prostaglandine (Hormone) verabreicht, um den Muttermund weich zu machen. Sie werden als Injektion verabreicht oder in Form von Tabletten oder Gel in die Scheide eingeführt.

Nun wird die Öffnung des Muttermundes mit speziellen Stiften (sogenannten Hegarstiften) gedehnt. Durch den erweiterten Muttermund führt der Arzt nun einen flexiblen Plastikschlauch in die Gebärmutter ein. Dieser ist mit einer Saugpumpe verbunden. Durch einen starken Sog wird der Embryo mitsamt Plazenta (Mutterkuchen) abgesaugt.

Daraufhin kontrolliert der Arzt per Ultraschall, ob keine Überreste des Embryos in der Gebärmutter zurückgeblieben sind. Damit keine Entzündung entstehen kann, werden diese Überreste gegebenenfalls abgesaugt oder es wird eine Ausschabung vorgenommen.

Nach der Abtreibung kann die Frau nach ca. zwei Stunden wieder nach Hause gehen. Sieben bis vierzehn Tage nach der Abtreibung ist eine Nachuntersuchung notwendig.

Kostenlose Pro Femina – Hotline für Schwangerschaftskonfliktberatung: 0 8000 60 67 67 (Deutschland).

Kostenlose Pro Femina – Hotline für Österreich und die Schweiz: 00 8000 60 67 67 0 .

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