Abtreibungsmethoden

Ausschabung

Der chirurgische Abbruch durch eine Ausschabung (Curettage)

Diese Abtreibungsmethode wird zwischen der 7. und 12. Schwangerschaftswoche angewandt. Der Vorgang bei der Curettage (Ausschabung) ist vergleichbar mit der Absaugmethode. Auch hier wird der Muttermund mit Hilfe von speziellen Stiften (Hegarstiften) gedehnt, allerdings weiter als bei der Absaugmethode. Danach wird der Embryo mitsamt der Plazenta mit einem stumpfen Schabeisen (einer Curette) von der Gebärmutter abgelöst, um dann ausgeschabt zu werden.

Viele Ärzte führen heute eine Abtreibung nicht mehr als Curettage durch, da diese Methode länger dauert und häufiger zu Komplikationen führt als die Absaugmethode. Auch nach einer Absaugung oder nach einer Fehlgeburt muss manchmal eine Ausschabung durchgeführt werden, um durch Überreste verursachte Entzündungen der Gebärmutter zu vermeiden.