Befruchtungstermin ermitteln

Befruchtungstermin ermitteln

Die Frage, an welchem Tag die Befruchtung stattgefunden hat, ist für die Berechnung des Geburtstermins von großer Bedeutung. Manchmal ist sie auch brisant, wenn es um die Feststellung der Vaterschaft geht.

Am einfachsten errechnen sich die Schwangerschaftswochen und der Geburtstermin, wenn nur ein Befruchtungstermin in Frage kommt. Führt die Frau Zyklusaufzeichnungen und weiß, wann ihre fruchtbaren Tage sind, kann sie den Termin zumindest genauer eingrenzen. Dann kann sie das voraussichtliche Geburtsdatum nach der Empfängnis, d.h. „post conceptionem“ (p.c.) errechnen: Konzeptionstermin minus 7 Tage minus 3 Monate plus 1 Jahr. Auch die deutsche Rechtssprechung rechnet ab dem Befruchtungstermin (§ 218 StGB) und setzt für die Schwangerschaft 38 Wochen an.

Sehr oft können Frauen als Anhaltspunkt nur die letzte Menstruation nennen, d.h. den ersten Tag des letzten Zyklus, während dessen die Befruchtung stattgefunden hat. Bei jeder Frau verläuft der Zyklus unterschiedlich, weshalb es dann schwierig ist, die fruchtbaren Tage und den Befruchtungstermin exakt zu bestimmen. Darum berechnet der Frauenarzt für die Dauer der Schwangerschaft 40 Wochen nach der letzten Monatsblutung, d.h.“post menstruationem“ (p.m.). Bei manchen Frauen dauert die Eireifungsphase jedoch sehr lange und der Eisprung findet später im Zyklus statt als angenommen. In diesem Fall kann die Berechnung nach der letzten Monatsblutung recht ungenau sein.

Immer sollten für den voraussichtlichen Geburtstermin acht Tage plus/minus als Abweichung einkalkuliert werden.

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