PND: Diagnose positiv – und jetzt?

PND: Diagnose positiv – und jetzt?

Den Boden unter den Füßen weg gezogen

Sie tragen ihr Kind unter dem Herzen und haben vielleicht schon eine Beziehung zu ihm aufgebaut. In jedem Fall rechnen Sie fest damit, in wenigen Monaten (erneut) Mutter zu werden. Weil Ihnen die Gesundheit des Kindes wichtig ist, haben Sie pränatale Untersuchungen durchführen lassen. Dann plötzlich die Diagnose: Mein Kind wird (wahrscheinlich) behindert sein. Ein Gefühl, als würde einem der Boden unter den Füßen weg gezogen.

So viele Fragen

Die Diagnose stellt plötzlich alles in Frage und die Eltern werden in große Unsicherheit getrieben. Meist sieht man in diesen ersten Momenten gar nicht alle Aspekte einer Fehlbildung oder möglichen Behinderung. Man kann sich nicht wirklich vorstellen, was die festgestellte Krankheit für das tägliche Leben bedeutet. Bisher hatte man sich nur theoretisch mit der Frage nach einer Behinderung beschäftigt. Jetzt rückt alles auf einmal viel näher, schürt Sorgen und Ängste.

Tipps für Schwangere nach positiver PND-Diagnose

  • Informieren Sie sich genau über die tatsächliche Wahrscheinlichkeit, mit der Ihr Kind behindert zu Welt kommen würde. Kann man womöglich nicht ausschließen, dass das Kind doch gesund sein würde?
  • Versuchen Sie, folgende Frage für sich zu beantworten: "Wäre es schlimmer für mich, ein behindertes Kind zu bekommen oder womöglich ein gesundes Kind abzutreiben?"