Mutterschutzlohn bei Beschäftigungsverbot

Mutterschutzlohn bei Beschäftigungsverbot

Keiner Schwangeren soll aufgrund ihrer Schwangerschaft ein gesetzlicher Nachteil entstehen. Deshalb wird in folgenden Fällen Mutterschutzlohn ausbezahlt:

  • Wenn eine Schwangere oder Mutter ihre Beschäftigung nicht mehr ausüben kann
  • Wenn eine Frau aufgrund der Schwangerschaft in einen anderen Arbeitsbereich wechseln muss
  • Wenn ein Beschäftigungsverbot erteilt wurde

Der Arbeitgeber muss den Mutterschutzlohn in Höhe des Verdienstes der letzten dreizehn Wochen bzw. der letzten drei Monate vor der Schwangerschaft zahlen.

Der Mutterschutzlohn stellt ein steuer- und beitragspflichtiges Arbeitsentgelt dar. Dieser Mutterschutzlohn des Arbeitgebers ist vom Mutterschaftsgeld der Krankenkasse bzw. des Bundesversicherungsamtes zu unterscheiden, welches während des Mutterschutzes gezahlt wird.

Kostenlose Pro Femina – Hotline für Schwangerschaftskonfliktberatung: 0 8000 60 67 67 (Deutschland).

Kostenlose Pro Femina – Hotline für Österreich und die Schweiz: 00 8000 60 67 67 0 .

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