Generelle Beschäftigungsverbote bei Schwangerschaft

Generelle Beschäftigungsverbote bei Schwangerschaft

Folgende Tätigkeiten dürfen werdende Mütter nicht übernehmen:

  • Akkord- und Fließbandarbeit mit vorgeschriebenem Arbeitstempo.
  • Nachtarbeit: Zwischen 20 Uhr und 6 Uhr. Der Schwangeren ist es allerdings erlaubt, freiwillig von 20 Uhr bis 22 Uhr zu arbeitern – da dies allerdings gesetzlich nicht als Nachtarbeit gilt, entfällt in diesen Fällen der Nachtzuschlag.
  • Arbeiten an Sonn- und Feiertagen.
  • Mehrarbeit bzw. Überstunden: zulässig sind maximal 8 ½ Arbeitsstunden täglich (bei Minderjährigen maximal 8 Arbeitsstunden).
  • Arbeiten, bei denen regelmäßig Lasten von mehr als 5kg Gewicht oder gelegentlich Lasten von mehr als 10kg Gewicht getragen werden müssen.
  • Arbeiten mit erhöhter Unfallgefahr.
  • Tätigkeiten, bei denen die Schwangere Druckluft, Röntgenstrahlen, radioaktiven oder bestimmten chemischen oder biologischen Schadstoffen ausgesetzt ist.

Ausnahmen von diesen Beschäftigungsverboten bestehen nur in geringem Umfang und zwar in ganz bestimmten Beschäftigungsbereichen (Gaststätten- oder Hotelgewerbe, Krankenhaus, Landwirtschaft etc.).