Mutterschutzfristen vor und nach der Geburt

Mutterschutzfristen vor und nach der Geburt

Rundum geschützt

Der gesetzliche Mutterschutz stellt sicher, dass einer gebährenden Frau ausrichtend Ruhe vor und nach der Geburt gewährt wird. Während dieser Zeit bekommt die Mutter ihr volles Gehalt als Lohnersatz.

Die Mutterschutzfrist beginnt sechs Wochen vor dem errechneten Geburtstermin und endet acht Wochen nach der Geburt.

  • Während der sechs Wochen vor dem errechneten Geburtstermin darf eine Schwangere nicht mehr ihrer Berufstätigkeit nachgehen, außer sie wünscht es ausdrücklich. Diese Erklärung kann sie aber jederzeit widerrufen.
  • Mütter dürfen erst nach Ablauf der achten Woche nach der Entbindung wieder beschäftigt werden, bei Früh- und Mehrlingsgeburten erst nach Ablauf der zwölften Woche. Bei vorzeitiger Geburt verlängert sich die Schutzfrist um den Zeitraum, der vor der Geburt nicht in Anspruch genommenen werden konnte.

Während dieser Zeit bekommt die Schwangere bzw. Mutter als Lohnersatz Mutterschaftsgeld von der Krankenkasse oder vom Bundesversicherungsamt, und zwar den vollen Betrag, den sie vorher verdient hat (siehe Mutterschaftsgeld).