Stillen am Arbeitsplatz

Stillen am Arbeitsplatz

Stillen ist in!

Lange Zeit dachte man, für die Babys seien künstliche Instant-Präparate gesünder als die gewöhnliche Muttermilch. Man begründete das vor allem damit, dass der Schadstoffgehalt durch ungesunde Ernährung und Kosmetika im Vergleich zu künstlicher Milch zu hoch sei. Allerdings hat man dabei übersehen, dass der besondere Haut-zu-Haut-Kontakt zwischen Mutter und Kind auch eine psycholgische Komponente hat und sich positiv auf die seelische Entwicklung des Kindes ("Urvertrauen") auswirkt. Diesen emotionalen "Boost" wollen viele Mütter heutzutage ihren Babys nicht verenthalten. Doch wie sieht die Sache während der Arbeitszeit aus?

Stillen im Job: Meine Rechte

Stillende Mütter dürfen nicht mit bestimmten Gefahrstoffen arbeiten, keine Akkord- und Fließbandarbeit verrichten und keine körperlich belastenden Arbeiten ausführen.

Eine stillende Mutter hat nach Wiederaufnahme ihrer Arbeit einen Anspruch auf Stillpausen während der Arbeitszeit, und zwar täglich eine Stunde oder zwei halbe Stunden. Diese Stillpausen dürfen nicht zu einem Verdienstausfall der Mutter führen. Zudem darf von der stillenden Mutter nicht verlangt werden, dass sie die Stillpausen vor- oder nacharbeitet. Ebenso dürfen die Stillpausen nicht auf die festgesetzten Ruhepausen angerechnet werden.