Verhütungsmethoden

Hormonelle Verhütungsmethoden

Der Zyklus der Frau wird über die körpereigenen Hormone gesteuert. Hormonelle Verhütungsmethoden setzen hier an. Sie verhindern beispielsweise den Eisprung der Frau oder verändern den Schleim im Gebärmutterhals so, dass die Spermien es schwer haben, zur Eizelle zu gelangen. In jedem Fall soll entweder die Entwicklung der Eizelle (Ovulation) oder ihre Einnistung (Nidation) verhindert werden.

Viel verwendete hormonelle Verhütungsmethoden sind die Antibabypille (kurz „Pille“), die Dreimonatsspritze, die Hormonspirale, sogenannte Verhütungspflaster und Implantate.   

Mechanische Verhütungsmethoden (Barrieremethoden)

Die mechanischen Methoden der Empfängnisverhütung hindern die Spermien daran, die Eizelle zu erreichen. Eine Befruchtung und damit eine Schwangerschaft soll somit verhindert werden.

Zu den mechanischen Verhütungsmethoden gehören das Kondom, die Kupferspirale, Kupferkette, Kupferball und das Diaphragma.  

Wie sicher ist Verhütung?

Die relative Wahrscheinlichkeit, mit der es unter Anwendung der jeweiligen Verhütungsmethode nicht zu einer Schwangerschaft kommt, wird mit dem sogenannten „Pearl-Index“ angegeben. Hat ein Verhütungsmittel beispielsweise einen Pearl-Index von 4, so bedeutet das: Im Durchschnitt werden vier von 100 Frauen pro Jahr schwanger, die dieses Mittel benutzen und sexuell aktiv sind.

Welche Verhütung passt zu mir?

Viele Frauen kommen im Laufe ihres Lebens an einen Punkt, an dem sie ihre Einstellung zum Thema Verhütung überdenken. Vielleicht nimmt man seit Teenagerjahren die Antibabypille, ohne groß zu überlegen. Mit zunehmender Achtsamkeit gegenüber dem eigenen Körper oder zunehmendem Hinterfragen der Beziehungs-Routine können Fragen wie diese aufkommen: Wie stehe ich zu den Veränderungen, die hormonelle Verhütungsmethoden mit meinem Körper machen? Möchte ich in unserer Beziehung allein für Verhütung zuständig sein? Möchte ich mit meinem Partner über Alternativen reden?

Fragen zum Thema oder zu Ihrer Situation? Gerne können Sie die Pro Femina-Beratung kontaktieren. Sie erhalten schnellstmöglich die persönliche Antwort einer unserer Beraterinnen.