Abtreibungskosten

Was kostet eine Abtreibung?

Die Kosten einer Abtreibung

Die Kosten, die durch eine Abtreibung verursacht werden, betragen zwischen 300 und 800 Euro. Entscheidend ist dabei die Art des Eingriffs. In bestimmten Fällen kann eine Kostenübernahme durch die Krankenkasse beantragt werden.

 

Wie berechnet sich ein Schwangerschaftsabbruch?

Die Kosten für einen Abbruch hängen u.a. von folgenden Faktoren ab:

  • Art des Eingriffs, z.B. durch die sogenannte Abtreibungspille
  • Art der Narkose, z.B. Vollnarkose bei einer Operation
  • Weitere Berechnungsfaktoren nach der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ)

Je nachdem, ob eine medikamentöse oder eine operative Abtreibung durchgeführt wird und ob die Abtreibung unter örtlicher Betäubung oder unter Vollnarkose stattfindet, sind die Kosten eines Schwangerschaftsabbruchs unterschiedlich hoch. Muss die Schwangere wegen Komplikationen ins Krankenhaus, kommen Krankenhauskosten hinzu.

Wie teuer ist eine Abtreibung in Ihrem konkreten Fall? Schreiben Sie uns, wir beraten Sie gerne!

 

Wann werden die Kosten von der Krankenkasse übernommen?

Die Kostenübernahme eines Schwangerschaftsabbruchs durch die Krankenversicherung ist in Deutschland, Österreich und der Schweiz unterschiedlich geregelt. In Deutschland hängt die Übernahme der Kosten durch die Krankenkasse von folgenden Faktoren ab:

  • Krankenversicherung der Schwangeren (privat oder gesetzlich)
  • Einkommensverhältnisse der Frau
  • Anzahl der Kinder
  • Höhe der Kaltmiete
  • rechtliche Begründung der Abtreibung

Jede gesetzliche Krankenversicherung (z.B. AOK, DAK, BARMER GEK, TKK etc.) übernimmt die Kosten für eine Abtreibung, wenn das Kind wegen medizinischer Indikation oder wegen einer Vergewaltigung abgetrieben wird.

Die Abtreibung nach einer Beratung in einer staatlich anerkannten Beratungsstelle übernimmt die gesetzliche Krankenkasse nur unter bestimmten Bedingungen. Auf jeden Fall zahlt die gesetzliche Krankenkasse die ärztliche Beratung vor der Abtreibung, die Betreuung durch den Arzt vor und nach dem Eingriff und die Behandlung von Komplikationen.

Bei einer privaten Krankenkasse muss die Übernahme der Kosten im Einzelfall erfragt werden.

 

Wichtig: Der Antrag für Kostenübernahme muss vor dem Eingriff gestellt werden. Bei der Antragsstellung muss die Schwangere ihre persönlichen Einkommens- und Vermögensverhältnisse angeben.

Genauere Informationen zur Einkommensgrenze und die Kostenübernahme durch Ihre Krankenkasse finden Sie unter: