Schwangerschaft verkünden: Kreative Arten, zu sagen "Ich bin schwanger!"

Mancher Frau fällt es gar nicht so leicht, ihre Schwangerschaft zu verkünden: Wie sag ich´s dem Vater, wie sag ich´s den Schwiegereltern, wie sag ich´s den Freunden? Wir haben in diesem Artikel ein paar Möglichkeiten zusammengestellt, wie die frohe Botschaft verkündet werden kann. Unser Motto dabei: Gerne auch mit einem kleinen Augenzwinkern...

„Willst du `n Bier?“ – „Nein.“ – „Einen Wein?“ – „Nein.“ – „Bist du schwanger?“ – „Ja.“

Manchmal ist es schneller gesagt als gedacht. Aber oft ist es gar nicht so einfach, zu sagen: „Ich bin schwanger.“ Dass man ein Kind erwartet, und dass der Freund Vater wird und die Eltern bald Oma und Opa sind. Gerade bei den Menschen, die einem wirklich nahestehen, fällt das gar nicht so leicht. Vielleicht aber könnte es ja so oder so ähnlich gehen:

Die Umarmung

„Wir bekommen ein Baby ...“

Das Wann ist entscheidender als das Wie. Wenn das Wann gut gewählt ist, kommt das Wie von ganz allein. Beim Einkaufen ist es eher unpassend, oder würden Sie sagen, „hey Schatz, leg die Salami zurück, ich bin schwanger“? Ganz klar, ein Augenblick trauter Zweisamkeit ist passender. Vielleicht abends nach dem Essen, bevor man aufs Sofa sinkt und Serie guckt. Jedes Paar hat seine ganz eigenen stillen Momente. Beim Wie kann man dann nicht mehr viel falsch machen. Die wenigsten Schwangeren würden sagen: „Setz dich bitte, wir zwei müssen reden.“ Nein, die meisten Frauen haben ein gutes Gespür für den richtigen Augenblick, für Stimmungen, Gesten und Worte. Eine Umarmung, ein Kuss, und ihre Hand zieht seine sanft auf ihren Bauch, und wenn sie dann noch leise sagt „Du wirst Papa ...“ – dann hat sie alles richtig gemacht.

 

Das Ultraschallbild

„Hä?! Was? Oh! Ist das ...“ – „Ja, das ist Dein Baby!“

Bilder sagen bekanntlich mehr als tausend Worte. Auf einen Schlag kann die gesamte Verwandtschaft informiert werden, wenn man das Ultraschallbild kurzerhand in der WhatsApp-Familiengruppe zeigt. Allein der Vater des Kindes sollte das Bild nach dem Arztbesuch vielleicht zuerst sehen. Vielleicht stellen Sie es ihm zusammen mit einem Glas Babybrei auf den Frühstückstisch. Das geht auch mit dem positiven Schwangerschaftstest. Das Ultraschallbild kann kopiert und fotografiert, auf Karten geklebt und sogar auf T-Shirts gedruckt werden. Auf diese Weise wird das Ultraschallbild gleichzeitig zum ersten Fanartikel des kleinen Bauchbewohners…  

 

Saure Gurken mit Nutella

„Sag mal, bist du schwanger?!“

Vielleicht ist ja ein witziger Wink mit dem Zaunpfahl für Sie die beste Art, Ihrem Freund oder Mann und Ihrer Familie mitzuteilen, dass Nachwuchs unterwegs ist. Eigentlich treten die starken, wechselhaften Gelüste auf alles mögliche Herzhafte, Süße oder Saure erst etwas später, etwa ab dem vierten Schwangerschaftsmonat auf. Doch wer weiß das schon! Ein Spaß wäre es, auszuprobieren, wie lange es dauert, bis der Groschen fällt. Wenn Sie in die neue Zeitrechnung als Mama mit einer gesunden Portion Humor starten, haben Sie auf jeden Fall die Sonnenseite gewählt. Apropos gesunde Portion: Was Sie und Ihr Baby jetzt sonst noch brauchen, erfahren Sie HIER.

 

Herztöne

„Hörst Du, wie es schlägt?“

Ihr Smartphone macht es möglich, dass Sie unkompliziert eine Baby-Botschaft mit Herz an all Ihre Lieben versenden können. Also tatsächlich mit Herz! Etwa ab der siebten bis achten Schwangerschaftswoche kann der Frauenarzt die Herztätigkeit Ihres Babys akustisch aufzeichnen. Es ist kein Problem, die Herztöne auch lauter zu stellen, so dass Sie mit Ihrem Handy eine Audiobotschaft aufnehmen können. „Ratet mal, was ihr da hört?“, könnten Sie fragen, oder einen lieben Text schreiben. Wenn Ihre Familie das schnelle, rhythmische Schlagen hört, geht das mitten ins Herz. Bei dieser Art des Mitteilens sind herzhaft-emotionale Reaktionen sicher keine Seltenheit!

 

Der leere Platz

„Kommt noch jemand?“

Wenn die komplette Familie bei Ihnen zu einem geselligen Essen verabredet ist, bietet es sich vielleicht an, einen Teller mehr aufzutragen. Vielleicht empfiehlt es sich, bei dieser Art der Verkündung schon gleich den Sekt beziehungsweise O-Saft bereitzuhalten – denn so ein Gedeck mehr fällt natürlich schnell auf. Und sollten Sie den leeren Teller dann auch noch mit einem paar Babyschuhe oder einem Strampler dekorieren, dürfen Sie getrost auf die Ratekünste Ihrer Lieben vertrauen. Eines darf man wohl annehmen: Bei einer Familienzusammenkunft, die auf diese Weise ihren Anfang nimmt, wird wohl kaum übers Wetter geredet...

 

... und wenn ich panische Angst davor habe?

„Statt Vorfreude nur Vorwürfe!“

Vielleicht haben Sie bis hierher mitgelesen – und Ihnen schnürt es fast die Kehle zu, weil Sie gerade davor Angst haben, "es" Ihrem Partner oder Ihrem Umfeld zu sagen? Vielleicht haben Sie die Neuigkeit auch schon mitgeteilt, und nun das Gefühl, dass niemand sich mit Ihnen freut? Aus unserer Erfahrung in der Schwangerschaftskonfliktberatung wissen wir, dass es sehr vielen Frauen so geht. Gerne möchten wir Sie einladen, diesen Brief zu lesen, den uns eine Frau zur Verfügung gestellt hat, damit er andere Frauen ermutigen kann: Schwanger, und keiner gratuliert? – Dieser Brief hier ist für DICH !!! Außerdem laden wir Sie ein, unsere kostenfreie Beratung für Schwangere in Not in Anspruch nehmen. Schreiben Sie uns gerne hier.

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