Unser Expertenteam

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Geschrieben von: Paula, Redaktion · zuletzt aktualisiert: 02.03.2021

Qualitätssicherung in der Pro Femina-Beratung

Qualifikation und Persönlichkeit einer Pro Femina-Beraterin

Bei der Auswahl unserer Beraterinnen für Frauen im Schwangerschaftskonflikt legt Pro Femina größten Wert auf Qualifikation und auf Persönlichkeit. Alle unsere Beraterinnen sind einschlägig vorgebildet, zum Beispiel als

  • Psychologinnen,
  • Sozialpädagoginnen
  • oder Ärztinnen.

Viele von ihnen haben Zusatzausbildungen im Bereich der Logotherapie oder Beratung absolviert.

Die wichtigsten therapeutischen Instrumente im Beratungsalltag, die jede neue Beraterin spätestens während ihrer Einarbeitungszeit bei Pro Femina erlernt, stammen aus der Logotherapie, der Systemischen sowie der Lösungsorientierten Beratung. Alle Beraterinnen bilden sich regelmäßig zu wichtigen Fragen der Schwangerschaftskonfliktberatung fort, zum Beispiel im Bereich der Paarberatung, der Krisenintervention oder der Beratung von Jugendlichen. Regelmäßige Supervisionsangebote für unsere Beraterinnen sind für uns selbstverständlich und dienen der Reflexion und Qualitätssicherung unserer Arbeit.

Doch die beraterische Qualifikation allein reicht nicht aus: Eine Beraterin sollte auch mit ganzem Herzen für die schwangere Frau da sein. Dafür braucht sie Leidenschaft, um mit Menschen in Krisensituationen gute Lösungswege zu suchen, und sie muss die Fähigkeit besitzen, aktiv zuzuhören und zu erspüren, was die konkrete Person in diesem Moment dringend braucht. Denn nur so kann es gelingen, kreative und individuelle Lösungen mit der jeweiligen Frau oder dem jeweiligen Paar zu erarbeiten, und nur so entsteht in einer Krise echte Wahlfreiheit.

TIPP: So beschreiben beratene Frauen, was sie bei Pro Femina erlebt haben: Frauen über Pro Femina

 

Unsere Pro Femina-Beraterinnen

Beratungsleitungen

Barbara ist von Haus aus promovierte Ärztin und hat nach ihrem Studium zunächst einige Jahre in der Inneren Medizin gearbeitet. Während ihrer Zusatzausbildung in Logotherapie und Existenzanalyse hat sie noch selbst deren Begründer Viktor Frankl gehört. Anschließend hat sie als Logotherapeutin in einem Therapiezentrum über viele Jahre Menschen in existenziellen Krisen begleitet und durch die sinnzentrierte Psychotherapie manchem helfen dürfen, in schwierigen Situationen über sich hinauszuwachsen:

„Im Laufe meiner Berufstätigkeit habe ich immer mehr entdecken können, wie viel an unerkanntem Potenzial in jedem Mensch steckt. Und ich habe gelernt, was für eine große Rolle das Vertrauen in Gesprächen spielt und wie wichtig auch immer der Humor ist.“

Seit Beginn des Münchner Beratungszentrums ist sie mit Herz und Verstand bei Pro Femina eingestiegen und leitet das Münchner Team. Bei ihrer Arbeit liegen ihr alle Frauen am Herzen, aber ganz besonders diejenigen, die in ihrer Schwangerschaft Partnerschaftskonflikte erleben. In der Paarberatung kann sie dabei auch auf ihren internationalen Master im Bereich Ehe und Familie zurückgreifen.

Barbara berät außer in ihrer Muttersprache gern auch auf Spanisch. Sie liebt Mozart, den Montag und Marzipan – und macht einen Bogen um Spinnen, Sport und Strawinsky.

Meine Nachricht an Barbara

 

Cornelia ist reisebegeistert und war in ihrem ersten Beruf im Tourismusbereich tätig. Die verschiedensten Landschaften der Welt fesselten sie und weiteten ihren Blick für unterschiedliche Kulturen. In dieser Zeit war sie bereits ehrenamtlich bei der Telefonseelsorge engagiert. Sie erlebte dort die Nöte und existentiellen Krisen der Anrufenden, so dass die inneren Landschaften des Menschen sie mehr und mehr faszinierten.

Der Beginn eines Psychologie-Studiums markierte einen Wendepunkt in ihrem Leben. Dieser neue Weg brachte sie schließlich als Beraterin zu Pro Femina. Qualifikationen in der Systemischen Beratung/Therapie sowie Logotherapie folgten.

Als eine der ersten Mitarbeiterinnen von Pro Femina übernahm sie bald die Leitung der Beratungsstelle Heidelberg und hat die Beratungsarbeit für ungeplant schwangere Frauen nachhaltig geformt und geprägt.

„Immer wieder begegnet mir im Anderen die Sehnsucht nach einem gelingenden und glücklichen Leben. Es ist eine spannende Entdeckungsreise, gemeinsam mit der ratsuchenden Schwangeren nach der ganz eigenen Spur Ausschau zu halten, auf der sie ihrem Glück Schritt für Schritt näher kommt.“

Meine Nachricht an Cornelia

Yvonne hat Pädagogik, Psychologie und Spanisch studiert und kann deshalb außer auf Deutsch auch in dieser Sprache beraten – lieber aber noch auf Englisch. Zuerst hat sie bei einem öffentlichen Bildungsträger gearbeitet und dann im Bereich der Kinder und Jugendhilfe. Daher kennt sie sich mit vielen Themen, die für Eltern und alleinerziehende Mütter oder Väter wichtig sind, nach wie vor gut aus.

Aktuell absolviert sie berufsbegleitend eine Ausbildung zur Logotherapeutin und ist begeistert, was alles im Menschen steckt und was alles möglich ist, wenn man die Augen öffnet und sich auf das Leben und seine Fragen einlässt:

„Ich bin überzeugt, dass alles im Leben einen Sinn hat – auch wenn wir diesen manchmal erst zu einem späteren Zeitpunkt erkennen können.“

Neben ihrer eigenen Beratungstätigkeit hat Yvonne auch leitende Aufgaben in der Beratung von Pro Femina und ist auf diese Weise mit ganzem Herzen zugleich für die Schwangeren und für ihre Kolleginnen da. Während ihres Studiums hat Yvonne ein Jahr in Spanien gelebt und liebt das südländische Lebensgefühl und den Rhythmus dort. Das beste Essen ihres Lebens gab es auf einer spanischen Hochzeit.

Meine Nachricht an Yvonne

Bianca Maria ist eine klassische Quereinsteigerin: Nach ihrem Erststudium der Betriebswirtschaftslehre begann sie zunächst eine Berufstätigkeit in einer Bank sowie in einem Steuerbüro. Angerührt von den Sorgen und Nöten ihrer Mitmenschen entdeckte sie in sich den Wunsch, diesen besser helfen zu können. So sattelte sie beruflich um und studierte unter anderem Individualpsychologie und therapeutische Seelsorge, während gleichzeitig ihre vier Kinder auf die Welt kamen. Gelernt hat sie in dieser Zeit nicht nur fürs Studium, sondern vor allem fürs Leben...

Nach Abschluss ihrer Studien begann Bianca Maria selbstständig als psychologische Beraterin mit Menschen in unterschiedlichsten Notlagen zu arbeiten. Pro Femina e.V. war sie zunächst einige Jahre als ehrenamtliche Unterstützerin verbunden, bis dann von einer heutigen Kollegin die Anregung kam, selbst dort tätig zu werden.

Heute ist Bianca Maria mit großer Freude nicht nur selbst für schwangere Frauen da, sondern sorgt als eine der leitenden Beraterinnen auch mit dafür, dass Pro Femina immer besser wird. Berufsbegleitend bildet sie sich derzeit in Logotherapie fort und unterrichtet junge Frauen über den weiblichen Körper und darüber, was darin während des Zyklus eigentlich vor sich geht. In ihrer Freizeit versteht es Bianca Maria zu genießen: Allem voran die Gemeinschaft mit ihrer Familie und Freunden, Tiere und Natur sowie das Musizieren.

„Glücklich sein bedeutet nicht, von allem das Beste zu haben, sondern aus allem das Beste zu machen.“

Dieser Satz ist für Bianca Maria immer wieder ein Aufhänger, um mit jeder hilfesuchenden Schwangeren im Hier und Jetzt nach dem Bestmöglichen in deren Leben zu suchen. Schritt für Schritt heraus aus dem Konflikt, auf dem Weg zum Glück!

Meine Nachricht an Bianca Maria

Beraterinnen

Annelies kommt aus dem schönen Taubertal und hat rumänische Wurzeln. Ihre Freizeit verbringt sie gerne mit Freunden, in der Natur, beim Sport, Kaffeetrinken und Musizieren. Dabei hat sie gemerkt, dass sie sich gerne lösungsorientiert mit den Herausforderungen anderer Menschen auseinandersetzt und versucht, ihnen mitfühlend und tatkräftig beizustehen. Warum also diese Leidenschaft nicht zum Beruf machen?

So ist Annelies nun als Sozialarbeiterin in unserer Beratung tätig. Dabei ist es ihr wichtig, die Ratsuchenden erst einmal aufzufangen. Wenn sie sich wohl und verstanden fühlen, kann gemeinsam der Berg erklommen werden, der sich durch eine ungeplante Schwangerschaft vor ihnen aufgetan hat.

Heike ist verheiratet und lebt in der schönen Kurpfalz. Als ausgebildete Erzieherin arbeitete sie zunächst zwei Jahrzehnte in ihrem Beruf, bevor sie dann die Chance ergriff, als Quereinsteigerin bei Pro Femina in der Beratung für Frauen im Schwangerschaftskonflikt mitzuarbeiten. Durch verschiedene Weiterbildungen zu den zentralen Beratungsinstrumenten hat sie sich das nötige Fachwissen angeeignet.

Mittlerweile kann sie auf über 20 Jahre Berufserfahrung in diesem Bereich und unzählige durch sie beratene Frauen zurückblicken. Heike ist durch nichts so leicht aus dem Gleichgewicht zu bringen. Sie liebt es, Frauen in schwierigen Krisensituationen beizustehen, indem sie ihnen hilfreiche Fragen stellt und einen neuen Blickwinkel eröffnet, der aus dem Gedankenkarussell hinausführt.

In ihrer Freizeit genießt sie die Spaziergänge im nahegelegenen Schlosspark und die Möglichkeit dort immer wieder schöne Fotomotive zu entdecken.

Meine Nachricht an Heike

Nach ihrem Psychologiestudium hat Jeanette als klinische Psychologin in der Kinder- und Jugendpsychatrie gearbeitet und dort sehr viele verschiedene akute Konfliktsituationen miterleben dürfen. Auch mit dem Thema „ungewollt schwanger“ ist sie hier bereits in Berührung gekommen und hat hautnah miterlebt, wie so eine Nachricht erstmal den Boden unter den Füßen wegziehen kann. So wurde es ihr ein Herzensanliegen, gemeinsam mit jeder einzelnen Frau eine individuelle Antwort auf diese besondere Art von Konfliktsituationen zu finden:

„Es ist mir wichtig, dass die Frauen das Gefühl haben, alles aussprechen zu dürfen und nicht verurteilt zu werden. Denn wie leicht kann es geschehen, in solch ein Dilemma zu kommen! Es braucht Raum und vor allem auch Zeit, damit nichts ungehört bleibt und alles berücksichtigt werden kann.“

Zu ihrer Arbeit mit psychisch akut gefährdeten Kindern und Jugendlichen gehörte für Jeanette auch immer wieder dazu, ihre Schützlinge nach einer ersten Krisenintervention einer anderen Einrichtung anvertrauen zu müssen. Nun eine Frau den ganzen Lösungsweg entlang begleiten zu dürfen, schätzt sie daher in ihrer Beratungsarbeit bei Pro Femina besonders.

Jeanette ist stolz darauf, aus dem schönen Erfinderland der Pustefix-Seifenblasen zu stammen (Baden-Württemberg). Gleichzeitig ist sie immer gespannt darauf, andere Kulturen kennenzulernen und hat sich anlässlich ihrer Psychologiepraktika sogar bis nach Argentinien locken lassen.

Meine Nachricht an Jeanette

Wie Probleme gut gelöst werden können und Verletzungen wieder heilen dürfen, hat Kathrin schon früh bewegt. Sie bewundert die Einzigartigkeit jedes Menschen und glaubt daran, dass in jedem von uns ein ungeahntes Potenzial steckt. Indem sie Menschen ganz praktisch zur Seite steht und sie darin bestärkt, jeden Tag ein wenig weiter zu wachsen, hin zu der Person, die sie sein könnten, versucht sie die Entfaltung dieses Potenzials zu unterstützen. Altes darf hinter sich gelassen und es darf wieder neu begonnen werden.

Bevor sie bei Pro Femina ihren langjährigen Wunsch verwirklichte, als Beraterin zu arbeiten, hat Kathrin Theologie studiert und in verschiedenen Bereichen mit Menschen gearbeitet. Sie studiert derzeit auch noch nebenberuflich Psychologie. „Ich liebe an unserer Arbeit, mit welcher Wertschätzung und tiefer Herzlichkeit jeder Frau begegnet wird. Egal, in welch schwierigen Lebensumständen sich der Schwangerschaftskonflikt abspielt: Alles darf gesagt werden. Wir helfen nicht nur durch Worte, sondern auch ganz praktisch. Ich bin sehr gerne Teil davon, Frauen in Not zur Seite zu stehen."

Privat liebt Kathrin es, mit einer Tasse Tee auf ihrem Sofa zu sitzen und zur Ruhe zu kommen oder tiefe Gespräche mit Freunden und Familie zu führen. Spazierengehen in der Natur ohne den Lärm der Stadt empfindet sie immer wieder als einen riesigen Genuss. 

Meine Nachricht an Kathrin

Kerstin war als Sozialpädagogin in der Jugendhilfe tätig und hat sich bereits dort in Systemischer Beratung weitergebildet. Dieses spannungsreiche Berufsfeld hat sie gelehrt, wie entscheidend Ruhe und Geduld sein können, wenn es darum geht, einen guten Weg für die Kinder und Jugendlichen, aber auch für deren Eltern zu finden. So ist es ihr auch in ihrer jetzigen Tätigkeit bei Pro Femina sehr wichtig, die ganze Situation in den Blick zu nehmen.

Bei Kerstin stehen die Frauen an erster Stelle, aber auch alle anderen betroffenen Personen, zum Beispiel den Vater des Kindes oder die älteren Geschwisterkinder lässt sie nicht außer Acht. Hierbei ist es ihr ein Anliegen, dass die Schwangeren eine echte Wahlmöglichkeit haben und die Unterstützung bekommen, die sie in dieser Krisenzeit auf ihrem Weg benötigen. Auch die Auseinandersetzung mit sozialrechtlichen oder sonstigen gesetzlichen Bestimmungen bereitet ihr keine Schwierigkeiten.

In ihrer Freizeit genießt sie es, in der Natur unterwegs zu sein und dabei auch so manchen steinigen Weg bis zu einem Gipfel mit toller Aussicht zu bewältigen:

„So sehe ich auch meine Arbeit mit den Frauen, die ich berate: Zusammen gehen wir diesen teils beschwerlichen und anstrengenden Weg Schritt für Schritt und können am Ende voller Stolz auf das Erreichte zurückblicken.“

Meine Nachricht an Kerstin

Martina hat nach ihrer Ausbildung zur Krankenschwester Medizin studiert und war als Ärztin viele Jahre in unterschiedlichen Bereichen der Psychiatrie tätig: in der Akutpsychiatrie, in der Suchttherapie und auch auf psychotherapeutischen Stationen. Ein besonderes Anliegen war es ihr, sowohl Patienten als auch Angehörigen ein besseres Verständnis für die vorliegende Erkrankung zu vermitteln, so dass ein Leben damit im Alltag gelingen kann.

Bei Pro Femina ist sie nun seit 2012 als Beraterin tätig und kann gerade dann, wenn psychische Belastungen in einem Schwangerschaftskonflikt eine Rolle spielen, auf ihren reichen medizinischen Erfahrungsschatz zurückgreifen. Zusätzlich hat sie in den letzten Jahren eine Ausbildung zur systemischen Paartherapeutin absolviert.

„In meiner Beratungsarbeit erlebe ich die Situation einer ungeplanten Schwangerschaft oft wie einen plötzlichen Sturm, der die betreffende Frau und ihre Familie aus der Bahn wirft. Es ist mir ein Anliegen, mit ihnen gemeinsam wieder auf einen guten, gangbaren Weg zurückzufinden.“

In ihrer Freizeit liebt es Martina, zu musizieren und sich – wann immer möglich – in der Natur aufzuhalten. Sie verbringt gerne gemeinsam mit ihrem Ehemann den Urlaub an der schönen Nordsee und lässt sich dort den rauen Wind um die Nase wehen.

Meine Nachricht an Martina

Rebekka hat bereits einen Master in Theologie und studiert nun nebenberuflich Psychologie. Schon in ihrem Erststudium legte sie einen Schwerpunkt auf den Ausbildungsteil Beratung und schloss als zertifizierte Beraterin ihr Studium ab. Dabei konzentrierte sie sich einerseits auf die zutiefst menschlichen Erfahrungen des Leids und der Angst:

„Warum gibt es Leid? Wie gehe ich mit leidvollen Erfahrungen und Stolpersteinen im Leben um? Und wozu dient Angst? Wie sieht ein guter Umgang mit Angst aus? Diese und andere Fragen beschäftigen Menschen seit Urzeiten und insbesondere dann, wenn sie sich durch eine konkrete Lebenssituation damit konfrontiert sehen. Genau da möchte ich ihnen mit Rat und Tat zur Seite stehen.“

Außerdem bildete sie sich gezielt in speziellen Beratungsbereichen aus, unter anderem in der Eheberatung und in der Beratung von Jugendlichen.

Rebekkas Beratungssprachen sind Deutsch und Englisch. In ihrer Freizeit reist sie gerne in andere Länder, um andere Kulturen und die Unterschiedlichkeit und Vielfalt der Welt kennenzulernen.

Meine Nachricht an Rebekka

Schon in jungen Jahren hat sich Roswitha sehr für die Menschen interessiert und deshalb auch Medizin studiert. Nach vielen Jahren ärztlicher Tätigkeit lernte sie die Arbeit von Pro Femina kennen:

„Ich habe gesehen, wie dort gearbeitet wird, mit wie viel Feingefühl und Respekt man den Frauen dort immer ganz individuell begegnet und wie sehr ihre volle Freiheit respektiert wird. Das hat mich so beeindruckt, dass ich mich dazu entschlossen habe, mein Berufsfeld zu wechseln und Frauen, die sich mit ihrer Schwangerschaft aus irgendeinem Grund in einem Konflikt befinden, beizustehen.“

Als Ärztin kümmert sich Roswitha besonders häufig um Situationen, in denen wichtige gesundheitliche Fragen auftauchen und holt bei den entsprechenden medizinischen Instituten hilfreiche Informationen ein, wenn es gewünscht wird. Aber auch alle anderen Frauen finden bei ihr eine aufmerksame Zuhörerin.

Besonders schätzt Roswitha in der gemeinsamen Arbeit die regelmäßigen Super- und Intervisionen. Als Ausgleich zu ihrer Tätigkeit geht sie gerne ihren Interessen Musik hören, lesen und Wandern in der Natur nach. Sehr gerne besucht sie auch Museen, um etwas Neues zu entdecken oder Bekanntes zu vertiefen.

Meine Nachricht an Roswitha

Sara hat es von Berlin über die USA nach München verschlagen. Für ihre Tätigkeit als Pro Femina-Beraterin absolvierte sie einen Master in Counseling (Beratung) in Philadelphia, Pennsylvania. Sie berät nicht nur auf Deutsch, sondern bei Bedarf auch gerne auf Englisch. Die Bandbreite an verschiedenen Themen, denen Menschen im Laufe ihres Lebens begegnen, gehört dabei für Sara einfach zum Beruf.

Ihr Herz schlägt besonders für Frauen, deren Lebensfundament durch ihre Schwangerschaft erschüttert wird. Sie hört zu, wo andere bereits die Geduld verloren haben, denn Theorie und Praxis bestätigen gleichermaßen:

Im Kern gekannt, erkannt und gleichzeitig geliebt zu werden, ist eins der größten Geschenke dieser Welt. Und so gibt es kein Problem, das durch liebevolle, respektvolle und geduldige Zusammenarbeit nicht am Ende doch eine Lösung finden kann. Manche Frauen erfahren diese Art der Begegnung zum allerersten Mal.“

Sara erlebt den Schritt, sich in einer Krise an eine gute Beratung zu wenden, oft bereits als Teil der Lösung. Ohne Zweifel bedarf dieser Schritt großen Mutes und verdient deshalb größte Anerkennung.

Was lässt Saras Herz höher schlagen? Wenn Menschen diesen Schritt wagen. Was macht ihr außerdem große Freude? Hundewelpen und viel Sonnenschein!

Meine Nachricht an Sara

Schon als Jugendliche war es Schirin wichtig, anderen gut zuzuhören und für andere da zu sein, wenn sie jemanden an ihrer Seite brauchten. Diese Motivation brachte sie dann auch zu ihrem Psychologiestudium. Wertschätzung des Gegenübers, Ehrlichkeit und Mitgefühl waren wichtige Grundprinzipien in der Ausbildung.

Als Schirin das erste Mal Kontakt mit Pro Femina hatte, war sie sofort begeistert, wie authentisch diese drei Grundprinzipien umgesetzt wurden – sowohl in der Beratungsarbeit als auch im kollegialen Umgang miteinander. Seit 2012 ist sie nun selbst Teil des Beratungsteams, um ungewollt schwangere Frauen zu begleiten und zu stärken.

Schirin ist Mama von zwei Kindern, die ihr jeden Tag vor Augen führen, wie bunt und vielfältig das Leben ist. Sie weiß aber auch um die Herausforderungen und Kämpfe, denen man sich tagtäglich im Familienalltag stellen muss. Wenn sie Kraft tanken will, findet man sie meistens irgendwo draußen in der Natur (zu Fuß, auf dem Fahrrad oder, wenn es besonders gut läuft, auf einem Pferd). Ein weiterer Lieblingsort von ihr ist die Turnhalle, um dort einem Volleyball hinterher zu jagen.

Meine Nachricht an Schirin

Stefanie ist Diplom-Psychologin und war zunächst auf einem ganz anderen Gebiet beruflich unterwegs. Der ursprüngliche Wunsch aber, mit Menschen zu arbeiten, ihnen zuzuhören und ihnen Gutes zuzusprechen, hat sie dabei nie losgelassen.

Nach mehreren Jahren weiterer Fortbildungen in Gesundheitspsychologie und Seelsorge wagte die zweifache Mutter dann den Wechsel in den sozialen Bereich. Aus eigener Erfahrung kennt sie nur zu gut die besonderen Herausforderungen und Anstrengungen, die durch Berufstätigkeit, Haushalt und Muttersein aufkommen – aber genauso auch die Chancen und glücklichen Momente, die nur in solch einem lebendigen Spannungsfeld entstehen können. Langeweile – gibt es da eigentlich nie!

Seither ist ihr die Beratung von Schwangeren im Konflikt eine Herzenssache:

„In schwierigen Situationen jemanden an seiner Seite zu wissen, der zuhört und einen ohne Vorbehalt annimmt – das ist etwas, was jeder Mensch einfach braucht!"

Stefanie berät auch auf Englisch und beschäftigt sich in ihrer freien Zeit gerne mit ihren Kindern, dem Hobby Handlettering sowie trauma-sensitivem Yoga.

Meine Nachricht an Stefanie

Theresia war bereits während ihres Studiums der Erziehungswissenschaften mit dem Schwerpunkt Sozialpädagogik in verschiedenen Einrichtungen für Frauen und Kinder tätig, was sie sehr geprägt hat. Nach ihrem Abschluss arbeitete sie zunächst mehrere Jahre bei einem Bildungsträger, trug aber derweil immer den Wunsch nach einer unterstützenden Arbeit für hilfesuchende Frauen in ihrem Herzen.

So hat sie 2011 bei Pro Femina e.V. ihre berufliche Heimat gefunden. Mit großer Feinfühligkeit geht Theresia hier ihrem Herzensanliegen nach, sich für Frauen und deren Bedürfnisse im Schwangerschaftskonflikt einzusetzen. Mit Empathie und Lösungsorientierung steht sie ihnen hilfreich zur Seite.

Aus dem sympathischen Schwabenland kommend, verbringt sie ihre freie Zeit gerne bei einer Tasse Kaffee mit guten Gesprächen unter Freunden.

Meine Nachricht an Theresia

Verena engagiert sich schon seit ihrer eigenen Jugendzeit für Mädchen. Dazu hat sie sich als Referentin zu den Themen Liebe, Freundschaft und Sexualität ausbilden lassen und bietet immer wieder Kurse für junge Frauen an, die sich und ihren Körper besser kennenlernen wollen.

Diese Expertise kann sie noch heute bei Pro Femina ganz besonders im Bereich der Online-Schwangerschaftstests einbringen und steht so vielen Mädchen und Frauen während der nervenaufreibenden Zeit zur Seite, in der diese eine mögliche Schwangerschaft noch nicht zweifelsfrei feststellen können.

Nach ihrem sozial- und geisteswissenschaftlichen Studium hat Verena zunächst als Lehrerin gearbeitet, bevor sie bei Pro Femina als Beraterin für Frauen im Schwangerschaftskonflikt ausgebildet wurde. Damit hat sie ihr Tätigkeitsfeld ausgedehnt, um genauso gerne Frauen bei einer ungeplanten Schwangerschaft zur Seite zu stehen: 

„Mich bewegt vor allem, wenn eine Frau sich bisher niemandem mit ihren Sorgen und Nöten anvertrauen konnte. Ich bin dann froh, ihr ein offenes Ohr schenken zu können!“.

Privat liebt Verena besonders den Rhein, ihren eigenen Apfelbaum, Espresso und Schokolade. Und wenn sie nicht gerade beruflich am Internet sitzt, schaut sie sich gerne Lifehacks auf YouTube an.

Meine Nachricht an Verena

Veronika hat als ihren ersten Beruf die Ausbildung zur Werbekauffrau gewählt – aber nach einigen Jahren wieder an den Nagel gehängt, weil ihr etwas anderes wichtiger war: 

„Ich habe schon früher oft erlebt, dass mir der Mensch mit seinem Anliegen am Herzen lag. Es war mir immer wichtig, hinter die Fassade zu blicken und den Menschen nicht zu verurteilen. Mit der Frage ‚Wie geht es dir?‘ habe ich immer die Erwartung verknüpft, eine ehrliche Antwort zu erhalten.“ 

Also begann sie ein Psychologie-Studium, durch welches sie auch schon mit der Logotherapie in Berührung kam. Während des Studiums wurde sie schwanger, konnte es aber auch mit Kind erfolgreich abschließen und erste Erfahrungen in einer Langzeit-Reha-Einrichtung sammeln. Nach ihrer Elternzeit mit ihrem zweiten Kind kam der Einstieg als Beraterin bei Pro Femina und mittlerweile managt sie ihren Berufs- und Familienalltag sogar mit drei Sprösslingen. 

In ihrer Arbeit wie auch im Privatleben ist ihr der Zusammenhalt sehr wichtig: In liebevoller und unterstützender Gemeinschaft darf Veränderung geschehen, dürfen Wunden heilen, Leben geteilt werden. So möchte sie auch durch ihre Beratungstätigkeit einen guten, sicheren Rahmen schaffen, in dem sich jede Frau gut aufgehoben fühlen kann und erleben darf, dass sie nicht alleine ist. Ihre freie Zeit verbringt Veronika gerne mit einem guten Buch, mit lieben Freunden und Familie beim gemeinsamen Essen und auch bei kreativen Tätigkeiten.

Meine Nachricht  an Veronika

Praktikantinnen

Noemi hat das Interesse am menschlichen Wesen und die Begeisterung, Menschen zu helfen, schon früh für sich entdeckt, sodass sie direkt nach ihrem Abitur angefangen hat Theologie und Soziale Arbeit im interkulturellen Kontext zu studieren. Später möchte sie damit in Richtung Therapie und Beratung gehen. 

Gerade in der Schwangerschaftsberatung ist es ihr wichtig, gemeinsam mit der betroffenen Frau den besten Weg herauszuarbeiten, Lösungen zu suchen und die Stärken der Frau zu fördern.

In ihrer Freizeit ist Noemi gerne draußen unterwegs – entweder mit dem Pferd oder mit Freunden. Sie spielt leidenschaftlich gerne Gesellschaftsspiele und ist insgesamt für verschiedene Sportarten zu begeistern.

Interne Ausbildung und Einarbeitung im Team

Jede neue Beraterin und auch jede Praktikantin, die ihr Praxissemester in Sozialpädagogik o.ä. bei Pro Femina absolviert, wird individuell Schritt für Schritt an die Tätigkeit in der Schwangerschaftskonfliktberatung herangeführt, je nach mitgebrachter Qualifikation und beruflicher Erfahrung.

Theoretische Grundlage ist das Pro Femina-Beratungskonzept. Die praktische Einarbeitung erfolgt mit Hilfe von früheren Falldokumentationen, durch die Teilnahme an täglichen Teamsitzungen (die u.a. der Intervision dienen) und durch eine unmittelbare engmaschige Begleitung von einer erfahrenen Beraterin.

 

Fort- und Weiterbildungen mit internen und externen Referenten

Pro Femina organisiert in der Regel ein- bis zweimal im Jahr interne Präsenz-Fortbildungen für alle Beratungsmitarbeiterinnen. Diese Weiterbildungen stehen jeweils auf drei inhaltlichen Säulen:

  • Theorie
  • Selbsterfahrung
  • Fallsupervision

Ziel dieser internen Seminare ist es, mit zumeist externen Fachleuten neue Blickwinkel, spezifische Denkansätze und hilfreiche Methoden zu Problemlagen zu entdecken oder zu vertiefen, die für die Beratung relevant sind. Des Weiteren werden konkrete Beratungsverläufe gemeinsam reflektiert und Erfahrungswerte ausgetauscht.

So werden die interdisziplinären Kompetenzen und die einschlägigen Kenntnisse im gesamten Beratungsteam fortlaufend vertieft und die beraterischen Fähigkeiten ausgebaut. Außerdem dienen diese Fortbildungen der Kohäsion und dem Austausch im Team, das im Arbeitsalltag über verschiedene Standorte verteilt tätig ist.

In den vergangenen Jahren wurden unter anderem folgende Referenten eingeladen:

Jörg Berger war nach Abschluss seines Psychologie-Studiums zunächst in der Klinik Hohemark in Oberursel/Taunus tätig und absolvierte die Ausbildung zum Psychotherapeut. Seit 2010 ist er in eigener Praxis als Psychotherapeut und Paartherapeut tätig. Er hat einige Sachbücher zu psychologischen Fragestellungen, insbesondere zu Persönlichkeitsfragen und Paarbeziehungen publiziert.

Berger ist auch regelmäßiger Referent bei internen Fortbildungen von Pro Femina. Unter anderem unterrichtete er zu folgenden Themen:

  • 2012: Angst in der Schwangerschaftskonflikt-Beratung
  • 2013: Partnerschaft in der Krise I
  • 2014: Partnerschaft in der Krise II (Vertiefung)
  • 2014: Schwierige Menschen in der Schwangerschaftskonflikt-Beratung
  • 2015: Depression im Schwangerschaftskonflikt
  • 2016: Sprache die zu Herzen geht – Metaphern, Sinneswahrnehmungen und Beziehungsebenen in der Schwangerschaftskonflikt-Beratung
  • 2017: Das Gewissen im Schwangerschaftskonflikt 1) Psychologische und theologische Konzepte des Gewissens 2) Gewissenskonflikte verstehen 3) Interventionen in Gewissenskonflikten und ihre Auswirkungen

Mehr Informationen unter: https://www.psychotherapie-berger.de/

Barbara Dohr studierte von 1979 bis 1986 in Köln und München Medizin, promovierte an der LMU zum Dr. med. und schlug anschließend eine internistische Laufbahn ein. Nach ihrer berufsbegleitenden Ausbildung im Süddeutschen Institut für Logotherapie und Existenzanalyse (bei Dr. Elisabeth Lukas) war sie sechzehn Jahre in einem Therapiezentum und später in einer Praxis als Logotherapeutin tätig.

2015 übernahm sie die Beratungsleitung für Pro Femina in München. In dieser Funktion hat sie bereits mehrere Beraterinnen von Pro Femina unmittelbar ausgebildet. Sie referierte mehrfach beim Internationalen Kongress für Logotherapie und Existenzanalyse (Wien 2005: Beitrag der Logotherapie zur medizinischen Ethik und Moskau 2018: Logotherapie in Schwangerschaftskonflikten).

Für das Pro Femina-Beratungsteam leitete sie die folgende interne Fortbildung:

  • 2018: Die ‚Kopernikanische Wende‘ der Logotherapie

Dr. Boglarka Hadinger leitet gemeinsam mit Prof. Dr. Wolfram Kurz das Institut für Logotherapie und Existenzanalyse (sinnzentrierte Psychologie) Tübingen / Wien. Die Viktor-Frankl-Preisträgerin hat in ihrem Institut bereits mehrere Beraterinnen von Pro Femina zu Logotherapeutinnen ausgebildet. Aus ihrer therapeutischen Laufbahn, u.a. mit Stationen in der Krisenintervention, Paarberatung und Telefonseelsorge, ist ihr die Thematik des Schwangerschaftskonflikts gut bekannt. Auch deshalb schätzt und unterstützt sie die Arbeit von Pro Femina.

Frau Dr. Hadinger hielt auch folgende Fortbildungen für das gesamte Pro Femina-Beratungsteam: 

  • 2013: Wie Lebenskrisen zu Lebenschancen werden – Kraftquellen des Lebens
  • 2015: Stress/ Motivation/ Wertfühligkeit – Im Stressphänomen zeigen sich die wichtigsten Wertes und die Berührbarkeit eines Menschen

Mehr Informationen unter https://www.logotherapie.net/unserteam.html

Harald Schätz ist als Logotherapeut in eigener Praxis für sinnzentrierte Lebensberatung tätig und hat vielfältige Erfahrungen in der Begleitung von Menschen in Krisensituationen sammeln können. Seine Urteilsfähigkeit in Beratungsfragen bringt er im Aufsichtsrat von Pro Femina ein, dem er ehrenamtlich angehört.

In seiner Fortbildung für das Beratungsteam kam es dem Referenten darauf an, fundiertes theoretisches Wissen zu vermitteln und anhand praktischer Beispiele lebendig werden zu lassen. Seine Themen waren:

  • 2018: 1) Die "drei Säulen" der Logotherapie Viktor Frankls. 2) Essenz der "Ärztlichen Seelsorge": Kann Leiden Sinn haben? 3) Wertschätzung – was bedeutet sie für die Beratung?

 

Berufsbegleitende Ausbildung zur Logotherapeutin

„Das Leben selbst ist es, das dem Menschen Fragen stellt. Er hat nicht zu fragen, er ist vielmehr der vom Leben her Befragte, der dem Leben zu antworten - das Leben zu ver-antworten hat.“  Viktor Frankl

Dieser bedeutende Satz von Viktor Frankl, dem Begründer der Logotherapie, beschreibt eine ganz neue Sichtweise auf das Leben und darauf, was das Menschsein zutiefst ausmacht.

Fast jede Frau teilt uns in der Beratung wortwörtlich mit, dass sie vor einer der schwierigsten Entscheidungen ihres Lebens stehe. Ein Schwangerschaftskonflikt ist immer auch eine Art Lebenskrise. In solch prekären Entscheidungssituationen ist der eigene Blick oft und verständlicherweise problemfokussiert. Vieles andere, was eigentlich und auch wichtig ist, verschwindet aus dem Blickfeld. Gute Beratung hilft in solchen Situationen dabei, den Blick wieder für das große Ganze zu öffnen und die Situation nochmal aus einem ganz neuen Blickwinkel zu betrachten. Denn das Leben ist in Wirklichkeit viel größer und weiter als diese Momentaufnahme.

Um Frauen, die vor der schwierigen Frage eines Schwangerschaftsabbruchs stehen, in guter Weise unterstützen zu können, damit sie eine für ihr ganzes Leben tragfähige Entscheidung treffen können, arbeiten wir bei Pro Femina schwerpunktmäßig mit Ansätzen aus der Logotherapie. Viktor Frankl, dem Begründer der Logotherapie (auch bekannt als 3. Wiener Schule der Psychotherapie), ist es gelungen, die Psychotherapie zu rehumanisieren. Menschen werden nicht als Opfer ihrer Umstände angesehen, sondern als „vom Leben Befragte“, die fähig sind, eigenständig gute und sinnvolle Antworten zu geben.

Die Logotherapie und Existenzanalyse ist, neben ihren hilfreichen inhaltlichen Ansätzen, zudem besonders für Situationen geeignet, in denen nur eine beschränkte Zeitspanne von einigen Wochen bzw. Monaten zur Verfügung steht.

Grundlegende Ansätze der Logotherapie prägen den Arbeitsalltag jeder Pro Femina-Beraterin. Einzelne Mitarbeiterinnen haben berufsbegleitend die volle Zusatzqualifikation im Bereich der Logotherapie und Existenzanalyse erworben oder sind mit Unterstützung von Pro Femina e.V. auf dem Weg dahin.

In der Regel studieren unsere Mitarbeiterinnen an einem der folgenden Ausbildungsinstitute:

 

Akademie für Logotherapie (im Elisabeth-Lukas-Archiv), Bamberg

Die klinische Psychologin Prof. h.c. Dr. Elisabeth Lukas war die erste, die Viktor Frankls Logotherapie und Existenzanalyse akademisch aufnahm und eine entsprechende Ausbildung entwickelte. Die Österreicherin gründete gemeinsam mit ihrem Mann in den 1980er Jahren in Fürstenfeldbruck das Süddeutsche Institut für Logotherapie und Existenzanalyse und leitete es 17 Jahre lang.

Das Elisabeth-Lukas-Archiv in Bamberg bewahrt ihr Gesamtwerk und publiziert es weiterhin. Es wird geführt von ihrer persönlichen Schülerin Dr. phil. Heidi Schönfeld. Außerdem bietet die Akademie für Logotherapie im Elisabeth-Lukas-Archiv einen berufsbegleitenden Logotherapie-Lehrgang von fünf Semestern an, gemäß dem von Dr. Elisabeth Lukas entwickelten „Lehrplan in originärer Logotherapie“.

Mehr Informationen unter https://www.elisabeth-lukas-archiv.de/

 

ILEx: Institut für Logotherapie und Existenzanalyse, Tübingen / Wien

Das Institut für Logotherapie und Existenzanalyse steht unter der fachlichen Leitung von Univ.-Prof. Wolfram Kurz sowie Dr. Boglarka Hadinger. Als Ausbildungsinstitut für Logotherapie und Existenzanalyse wurde es noch von Prof. Viktor Frankl selbst bestätigt und genießt weithin Anerkennung. Es bietet eine Aus- und Weiterbildung in Logotherapie / Existenzanalyse in vier Semestern sowie diverse Methodenseminare an.

Mehr Informationen unter: https://www.logotherapie.net/

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