Schwangerschaftsanzeichen

Schwangerschaftsanzeichen

9 Dinge, die eine Schwangerschaft bedeuten können (Schwangerschaftsanzeichen)

1. Ausbleiben der Periode

Viele Frauen werden misstrauisch, wenn ihre Periode ausbleibt: "Bin ich etwa schwanger?" Für manche Frauen ist es sogar ein jeden Monat wiederkehrendes Zittern und Bangen, dass die Tage doch kommen mögen und man nicht schwanger ist. Dabei sollte man aber bedenken: Das Ausbleiben oder verzögerte Auftreten der Monatsblutung kann auch andere Gründe haben als eine Schwangerschaft - zum Beispiel Stress oder eine Erkrankung.

2. Druckempfindliche Brüste

Druckempfindliche Brüste können ein Schwangerschaftsanzeichen sein, weil der Körper vor allem in der Frühschwangerschaft einige Regulierungen im Hormonhaushalt vornimmt. So wird dafür gesorgt, dass der Busen wächst und z.B. Milchdrüsen gebildet werden. Zu bedenken ist aber, dass druckempfindliche Brüste auch im Zusammenhang mit der Menstruation auftreten können. Wenn sie ein paar Tage "überfällig" sind und sensible Brüste haben, könnte das auch bedeuten, dass die erhoffte Periode bereits "im Anmarsch" ist.

3. Übelkeit (v.a. morgens)

Die typsiche Art, wie die Schwangerschaft in einem Film angezeigt wird, ist, dass die Protagonistin sich plötzlich übergeben muss - am besten in einem Business-Meeting oder beim Fünf-Gänge-Menü zum Valentinstag! In Wirklichkeit kommt die Übelkeit bzw. Morgenübelkeit aber bei weitem nicht immer vor, wenn eine Frau schwanger ist. Eine Übelkeit allein kann auch genausogut die üblichen Gründe haben (Infektion oder "schlecht gegessen").

4. Müdigkeit

Wenn der Körper sich auf die neu begonnene Schwangerschaft einstellt, gehen im Körper vielfältige Veränderungen vor sich. Somit steigt der Energieverbrauch massiv an. Die verbrauchte Kraft muss der Körper sich freilich "wieder zurück holen", weshalb sich bei manchen Frauen ein erhöhter Schlafbedarf einstellt. 

5. Kreislaufschwankungen

Eine konstant hohe Körpertemperatur ist nur eine von vielen Veränderungen des Kreislaufs, die durch eine Schwangerschaft ausgelöst werden. Grundsätzlich kann man aber sagen, dass diese Veränderungen sich zu Beginn einer Schwangerschaft stärker bemerkbar machen. Haben sich Kreislauf und Hormone aber erst einmal auf die Schwangerschaft "eingependelt", so normalisiert sich das Befinden der Frau in der Regel auch wieder.

6. Häufiger Harndrang (oft aufs Klo müssen)

Eine der Nebenwirkungen des Schwangerschaftgshormons Progesteron ist, dass man häufigeren Harndrang verspürt. Wie alle anderen Hormone auch, wirkt dieses Schwangerschaftshormon aber nicht bei jeder Frau gleich stark. Es ist nicht ratsam, dieses Symptom überzubewerten. Denn zum einen kann es sich auch um eine vorübergehende Blasenschwäche handeln (z.B. im Winter), zum anderen kann einen die Frage "Muss ich eigentlich gerade aufs Klo?" auch ziemlich verwirren...

7. Andersempfinden von Gerüchen und Geschmack

Im Körper einer schwangeren Frau wird durch eine Schwangerschaft alles umgestellt; sämtliche hormonelle Zusammensetzungen sind anders. Das kann auch zur "Neubewertung" von Gerüchen und den Geschacksnerven führen. Das ist einerseits spannend - andererseits braucht es auch ein flexibles Umfeld: vielleicht mal keine Rinds-Roulladen am Sonntag, weil die mir plötzlich nicht mehr schmecken. Oder ein neues Deo für den Liebsten - weil ich den so einfach "nicht mehr riechen" kann...

8. Heißhunger auf bestimmte Speisen

Ähnlich wie die Müdigkeit, so kann auch verstärkt auftretender Heißhunger ein Schwangerschaftsanzeichen sein. Seinen Grund hat das darin, dass der Körper einen verstärkten Energiebedarf in der Schwangerschaft hat. Nicht umsonst sagt man ja, dass eine Schwangere "für zwei" isst...

9. Stimmungsschwankungen

Die Hormone, die Hormone - wir haben ja schon gesehen, wie heftig sie gerade in der ersten Phase einer Schwangerschaft im weiblichen Körper unterwegs sind. Wen wundert es da, dass auch emotionale Ausbrüche in die eine wie in die andere Richtung gehäuft vorkommen können. Doch Vorsicht: gerade eine Schwangerschaftsbefürchtung oder -hoffnung ist natürlich per sé eine sehr emotionale Angelegenheit. Da fällt es vielleicht schwer, hormonell und nervlich bedingte Stimmungsschwankungen auseinander zu halten.

In jedem Fall empfiehlt sich ein Schwangerschaftstest.