Schwangerschaft verkünden

Schwangerschaft verkünden
Geschrieben von: Maria, Chefredakteurin · zuletzt aktualisiert: 09.06.2021

Kreative Arten, zu sagen: „Ich bin schwanger!“

  • Vielen Schwangeren ist die Art und Weise wichtig, wie sie anderen ihre Schwangerschaft mitteilen.
     
  • Wir stellen Dir Möglichkeiten vor, wie Du Deine große Neuigkeit liebevoll und mit einem Augenzwinkern verkünden kannst.
     
  • Solltest Du allerdings unsicher sein oder auch bereits befürchten, dass Deine Nachrichten nicht gut aufgenommen werden könnten, darfst Du Dich jederzeit an unsere Beratung wenden – wir helfen gerne weiter.

 

„Wie sag ich’s nur?“

Mancher Frau fällt es ungeahnt schwer, ihre Schwangerschaft zu verkünden. Vielleicht ist auch bei Dir gerade alles in Aufruhr und Dein Herz hüpft vor Aufregung und Freude, und gleichzeitig ist Dir auch bange, was da alles an Unbekanntem auf Dich zukommen könnte …?

Gar nicht so einfach, diesen komplexen Zustand und die weitreichenden Folgen jetzt anderen mitzuteilen – dem werdenden Vater, den Schwiegereltern, den Freunden…

Und nun überlegst Du, wie Du diese Neuigkeiten so kommunizierst, dass es Deiner Freude entspricht, und gleichzeitig auch andere die Überraschung positiv einordnen.

 

Gute Möglichkeiten, die Weichen positiv zu stellen

Im Folgenden haben wir für Dich ein paar Ideen zusammen gestellt, wie Du die Neuigkeit überbringen könntest.

 

Der entscheidende Satz im richtigen Moment

Gerade mit dem werdenden Vater möchtest Du vermutlich als einem der ersten sprechen. Vielleicht springst Du ihm gleich nach dem Test jubelnd in die Arme – vielleicht möchtest Du aber auch erst einen guten Moment abwarten …

Denn das „Wann“ kann oft entscheidender sein als das „Wie“. So ist ein Augenblick entspannter Zweisamkeit vermutlich besser als der wöchentlich Einkauf im Supermarkt. Jedes Paar hat seine ganz eigenen vertrauen Momente; vielleicht bei einem Spaziergang, oder abends nach dem Essen. Du darfst Deinem Gespür für den richtigen Augenblick trauen.

Beim Wie kannst Du dann eigentlich nicht mehr viel falsch machen. Schließlich kennst Du Deinen Partner am besten. Nur soviel sei gesagt: Ein sanftes „Du wirst Papa ...“ mit einer Umarmung und seiner Hand auf Deinem Bauch kann so manchen großen Mann zum Schmelzen bringen …

Vielleicht ist Dir beim Gedanken daran aber etwas unwohl und Du befürchtest, er könnte die große Nachricht womöglich nicht so positiv aufnehmen? Dann findest Du hier einige Tipps: Ungeplant schwanger – wie dem Partner sagen?

 

Das Ultraschallbild

Ein Bild sagt bekanntlich mehr als tausend Worte… Das kannst Du Dir zunutze machen, besonders dann, wenn Dir irgendwie die Worte fehlen.

Der Vater des Kindes sollte das Ultraschallbild nach dem Arztbesuch vielleicht zuerst sehen. Vielleicht stellst Du es ihm zusammen mit einem Glas Babybrei auf den Frühstückstisch?

Danach kann auf einen Klick die gesamte Verwandtschaft informiert werden, wenn Du ein Foto des Bildes kurzerhand in der WhatsApp-Familiengruppe zeigst. Das Ultraschallbild kann auch kopiert und fotografiert, auf Karten geklebt und sogar auf T-Shirts gedruckt werden. Auf diese Weise wird es gleichzeitig zum ersten Fanartikel des kleinen Bauchbewohners…

 

Saure Gurken mit Nutella

Vielleicht ist ja ein witziger Wink mit dem Zaunpfahl die beste Art, Deinem Freund bzw. Mann oder Deiner Familie mitzuteilen, dass Nachwuchs unterwegs ist. Eigentlich treten die starken, wechselhaften Essensgelüste auf alles mögliche Herzhafte, Süße oder Saure erst etwas später auf (etwa ab dem vierten Schwangerschaftsmonat). Doch wer weiß das schon!

Wenn Du eine gewagte Kombination à la Gurken mit Nutella vor den anderen verspeisen möchtest, wäre es doch ein Spaß zu sehen, wie lange es dauert, bis der Groschen fällt …

So kannst Du in die neue Zeitrechnung als Mama mit einer gesunden Portion Humor starten. Apropos gesunde Portion: Was Du und Dein Baby jetzt sonst noch braucht, erfährst Du in unserer Checkliste für die Babyerstaustattung

 

Herztöne

Etwa ab der siebten bis achten Schwangerschaftswoche kann der Frauenarzt die Herztätigkeit Deines Babys akustisch abbilden. Dabei ist es kein Problem, die Herztöne auch lauter zu stellen, so dass Du sie mit Deinem Handy aufnehmen kannst.

So kannst Du unkompliziert eine Baby-Botschaft mit Herz an all Deine Lieben versenden. „Kuck mal, wer da klopft?“, könntest Du fragen, oder einen lieben Text schreiben. Wenn Deine Familie das schnelle, rhythmische Schlagen hört, geht das mitten ins Herz. Bei dieser Art des Mitteilens darfst Du Dich sicher auf herzhaft-emotionale Reaktionen freuen!

 

Der leere Platz

„Kommt noch jemand?“ Wenn die komplette Familie bei Dir zu einem geselligen Essen verabredet ist, bietet es sich vielleicht an, für eine zusätzliche Person den Tisch zu decken – denn so ein Gedeck mehr fällt natürlich schnell auf…

Und solltest Du den leeren Teller auch noch mit einem Paar Babyschuhe oder einem Strampler dekoriert haben, darfst Du getrost auf die Ratekünste Deiner Lieben vertrauen. Bei einer Familienzusammenkunft, die auf diese Weise ihren Anfang nimmt, wird wohl kaum übers Wetter geredet! Und es lohnt sich sicherlich, den Sekt in petto zu haben (für Dich natürlich in der alkoholfreien Variante).

 

Die Tasse Kaffee, die keiner vergisst

Für Personen, bei denen man sich etwas mehr Zeit mit der Verkündung der großen Neuigkeit lassen kann, lohnt es sich vielleicht auch, auf technisch etwas aufwändigere Möglichkeiten zurückzugreifen. So lassen sich beispielsweise Tassen individuell mit der neuen „Rollenbeschreibung“ innerhalb der Familie („Tante 25% loading“) bedrucken.

Ob der Kaffee, der auf diese Weise überreicht wird, dann vor lauter Aufregung nicht doch kalt wird, lässt sich nur vermuten…

 

Ganz besondere Post

Auch hübsche Rubbelkarten können mittlerweile im Internet gestaltet, bestellt und an wichtige Familienmitglieder verschickt werden. So bedeckt beispielsweise ein golden aufgeprägtes Herz die große Nachricht. Ebenfalls eine nette Idee ist es, an ausgewählte Personen Babysöckchen in kleinen Päckchen zu verschicken.

Nach einem spannungsgeladenen Moment erfahren dann z.B. die Großeltern in spe von ihrer künftigen Aufgabe – und dürfen die große Nachricht erst einmal verdauen, bevor sie zum Hörer greifen.

 

... und wenn ich panische Angst davor habe?

Vielleicht hast Du bis hierher mitgelesen – und Dir schnürt es fast die Kehle zu, weil Du gerade davor Angst hast, „es“ Deinem Partner oder Deinem Umfeld zu sagen?
Oder vielleicht hast Du die Neuigkeit auch schon mitgeteilt, und nun das Gefühl, dass niemand sich mit Dir freut?

Aus unserer Erfahrung in der Beratung wissen wir, dass es sehr vielen Frauen so geht. Gerne möchten wir Dich einladen, diesen Brief zu lesen, den uns eine Frau zur Verfügung gestellt hat, damit er andere Frauen ermutigen kann: Was, wenn keiner gratuliert? – Dieser Brief ist für Dich!

Und selbstverständlich darfst Du Dich gerne bei uns Beraterinnen melden. Wir sind für Dich da bei allen Fragen, die Dich jetzt bewegen und überlegen mit Dir gemeinsam weiter.

 

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