Schwanger und alleine? Schwanger und (vielleicht) alleinerziehend

schwanger und vielleicht alleinerziehend

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Single Mom – Horrorvorstellung oder denkbare Option?

  • Schwanger und alleine, die Beziehung bröckelt oder ist bereits zerbrochen, oder der Partner will das Kind nicht: Wie soll es jetzt weitergehen?
  • Viele Frauen, die ungeplant schwanger ohne Partner sind oder Angst haben, alleinerziehend zu werden, fragen sich, ob sie zukĂŒnftig als "Single Mom" durchs Leben gehen und ob sie das schaffen könnten.
  • Schwanger alleinerziehend – den eigenen Weg finden: Wie kann ich mit der Situation umgehen? Was könnte mir helfen – schon jetzt und als Mutter? Wie kann ich die Schwangerschaft trotzdem genießen? Tipps und Erfahrungen findest Du in diesem Artikel!

Angst, alleinerziehend zu sein

Viele Frauen haben ein bestimmtes Bild vor Augen, wenn sie an die Situation denken, selbst Mutter zu sein oder weitere Kinder zu bekommen. Dabei ist es nicht selten ein großer Wunsch, zuerst eine tragfĂ€hige Partnerschaft aufzubauen und dann zusammen die gemeinsamen Kinder groß zu ziehen.

Doch oftmals kommt es ganz anders und der eigene Traum droht plötzlich zu platzen: Die Schwangerschaft kommt ĂŒberraschend und die Beziehung ist noch sehr frisch oder eigentlich gerade beendet worden, es war ein One-Night-Stand und es ist ĂŒberhaupt nicht klar, ob der Vater des Kindes Verantwortung ĂŒbernehmen wĂŒrde.

Manchmal reagiert auch der eigene Partner sehr verhalten oder zunĂ€chst ablehnend auf die Schwangerschaft. Die Situationen können sehr verschieden sein, doch lösen sie meist Gedanken wie diese aus: „So habe ich mir das nicht vorgestellt“, „Was, wenn ich am Ende alleine mit dem Kind dastehe?“, „Wie kann ich das schaffen?“

Es ist daher nachvollziehbar, wenn viele Frauen erst einmal Angst und große Sorgen davor haben, schwanger alleinerziehend zu sein. Wenn es Dir ebenso geht, ist das eine völlig normale und verstĂ€ndliche Reaktion, denn eine unbekannte Aufgabe macht meistens im ersten Moment Angst. Vor allem, wenn man befĂŒrchtet, damit alleine dazustehen.

Gleichzeitig zeigt diese Angst auch, dass man fĂŒr das Kind nur das Beste will. Vielleicht ist sie sogar bereits ein zarter Ausdruck von Liebe zu diesem Kind, das sich ganz unerwartet angekĂŒndigt hat.

Eventuell entdeckst Du auch ganz neue KrĂ€fte in Dir oder gar einen neuen Lebenssinn und Lebensmut. In allem Wirrwarr der GefĂŒhle stellt das Leben ganz konkret die Anfrage: Darf der ursprĂŒngliche Traum auch anders werden als geplant?

Umgang mit dem Vater des Kindes

Vielleicht fragst Du Dich jetzt, wie Du und der Vater des Kindes gemeinsam fĂŒr Euer Kind da sein könnt, auch wenn Ihr kein Paar mehr seid oder wenn sich der Vater des Kindes bislang mit dem Gedanken, Vater zu werden, nicht anfreunden konnte oder sich gar gegen die Schwangerschaft ausgesprochen hat.

Vielen werdenden MĂŒttern ist es ein Anliegen, dem Vater des Kindes möglichst viele und leicht begehbare BrĂŒcken zu bauen, damit er Teil des gemeinsamen Lebens werden kann – in dem Rahmen wie er sich darauf einlassen kann und will. Durch diesen Entschluss hast Du die Chance, Deinem Schicksal nicht mehr passiv gegenĂŒber zu stehen. Vielmehr gehst Du dadurch die Situation aktiv an. Gleichzeitig lĂ€sst Du ihm die Freiheit, die er vielleicht gerade jetzt braucht, um ohne Druck seinen Weg zu finden. Im besten Fall fĂŒhrt dieser direkt zu Dir und Deinem Kind.

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Alleinerziehend schwanger - Wie kann es nun weiter gehen?

Auch ungeplant schwanger ohne Partner kann die Schwangerschaft ein schönes Erlebnis werden – auch, wenn sich dies vielleicht zunĂ€chst völlig unrealistisch anfĂŒhlt. Denn wahrscheinlich steckst Du noch mitten in einem Verarbeitungs- oder Trauerprozess und es fĂ€llt noch schwer, die Situation wie sie derzeit ist, anzunehmen. Daher ist vor allem SelbstfĂŒrsorge angesagt, sodass Du nach und nach immer mehr erkennen kannst, wie Dein eigene Weg aussehen könnte. Was dafĂŒr wichtig ist und wie das gehen kann, haben wir hier im Einzelnen fĂŒr Dich zusammengestellt:

đŸ’†â€â™€ïž SelbstfĂŒrsorge

Schwanger alleine gelassen zu werden oder sich vom Vater des Kindes zu trennen, kann einen emotional sehr belasten. Um fĂŒr Dein Wohlbefinden und das Deines Babys zu sorgen, kannst Du beispielsweise Stress reduzieren und selbstbestimmter Deinen Alltag regeln. Dazu kann es auch mal nötig sein, Termine abzusagen oder Verpflichtungen abzugeben. Auch den Kontakt mit Menschen, mit denen Du Dich nicht wohl fĂŒhlst oder die Dich unter Druck setzen, zu pausieren, kann ein sinnvoller Schritt sein.
Zugleich kann es gut tun, wieder mehr von dem zu tun, was Dir in schwierigen Situationen immer schon einmal geholfen hat, um zur Ruhe zu kommen und Kraft zu tanken. Vielleicht bist Du gerne kreativ, gerne in der Natur oder ab und zu in einem CafĂ© in der Stadt
 Was könnte Dir mal gut tun und wie Balsam fĂŒr Deine Seele sein?

Übrigens: In der Schwangerschaft neigen gar nicht wenig Frauen dazu, sich viele Sorgen zu machen – das kann alleine schon hormonell bedingt vorkommen. Hierbei kann es gut tun, ĂŒber die Sorgen zu sprechen und sie proaktiv anzugehen. Neben dem GesprĂ€ch mit Vertrauenspersonen kann auch professionelle Beratung – beispielsweise bei unseren Beraterinnen von Pro Femina e.V. – hilfreich sein, um mögliche Schritte zu durchdenken.

đŸ‘„ Ein liebevolles Netzwerk – nicht alleine bleiben

Schwanger ohne Partner muss nicht bedeuten, im Alltag alleine oder einsam zu sein, sondern kann mit vielen lieben Menschen gefĂŒllt und gestaltet werden. Vielleicht fĂ€llt Dir auch schon die ein oder andere Person ein – als GesprĂ€chspartner, als Helfer oder Tröster? Oft sind schwangere Frauen ĂŒberrascht davon, wie viel UnterstĂŒtzung sie erhalten und wie sehr das Umfeld mithilft und mitfiebert.

Hier ein paar Ideen, wie die Zeit der Schwangerschaft gemeinsam mit liebevollen Menschen an der Seite gestaltet werden kann:

  • eine Baby-Möbelaufbau-Party mit Freunden schmeißen
  • ein lustiges Fotoshooting des wachsenden Bauches mit der werdenden Oma
  • mit der besten Freundin im Rahmen eines MĂ€dels-Wochenende die Wohnung ausmisten
  • zu Vorsorgeuntersuchungen mit jemandem aus der Familie gehen
  • zum Shoppen von Babysachen die Schwester/Tante/Mutter/Oma mitnehmen
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Auch als Mutter darfst Du Dir Zeit mit anderen Erwachsenen einplanen – so viel wie Dir gut tun wĂŒrde! Krabbelgruppen, MĂŒttertreffs, ElterncafĂ©s oder Nachbarschafts-Apps können sehr hilfreich sein, um sich mit anderen MĂŒttern oder Leuten in der NĂ€he zu vernetzen. Manchmal suchen auch Ă€ltere Menschen in der Gegend nach Kontakt und freuen sich, das Aufwachsen eines kleinen Menschen zu begleiten – so könntest Du zum Beispiel Leihomas aufsuchen.

Zudem dĂŒrfen ruhig auch weiterhin Treffen mit Freunden ☕ oder romantische Verabredungen đŸ„‚ im Terminkalender stehen.

Viele Mamas entlastet ein Gedanke, zu wissen, dass sie nicht die Einzigen sind, die sich in dieser Situation befinden. Deswegen gibt es zum Beispiel einige Blogs, in denen alleineinziehende MĂŒtter aus ihrem Leben erzĂ€hlen. Solche Seiten bieten Raum, den mitunter chaotischen Alltag auch mal mit einem Schmunzeln zu betrachten, sich auszutauschen und sich gegenseitig Mut zuzusprechen. Zum Beispiel der Blog Forum alleinerziehend.ch.

â„č Der Schweizerische Verband alleinerziehender MĂŒtter- und VĂ€ter kann ebenfalls eine Anlaufstelle fĂŒr Dich sein.

Viele Frauen finden außerdem mit der Zeit noch den Partner fĂŒrs Leben. Verlier also nicht den Mut! Es kann jederzeit noch ein toller Mann zu Deiner kleinen Familie dazu stoßen.

đŸ€°Schwanger ohne Partner – Eine gute Planung:

Am Anfang der Schwangerschaft muss noch nicht alles im Detail ĂŒberblickt werden. GlĂŒcklicherweise bleiben einige Monate Zeit, um in Ruhe und Schritt fĂŒr Schritt eine gute Planung entstehen zu lassen.

  • Meist ist in den ersten Jahren mit einem kleinen Kind – auch in einer kleinen Wohnung – kein Umzug nötig, weil das Baby noch kein eigenes Zimmer braucht. Und auch danach kann noch ĂŒberlegt werden, wie der vorhandene Platz optimiert werden könnte. Praktische Ideen sind beispielsweise Wand-Ordnungssysteme, Schlafcouches, Hochebenen, Hochbetten oder TrockenwĂ€nde.

    Wenn die Ursprungsfamilie weiter weg wohnt, entscheiden sich manche Frauen dazu, wieder in die Heimat zu ziehen. FĂŒr andere kann eine WG (z.B. mit einer anderen Mutter) eine tolle Option sein, um den Alltag gemeinsam zu gestalten.

    Wenn sich die Wohnsituation geklĂ€rt hat, kann danach die Wohnung nach Deinem Geschmack gestaltet und babysicher gemacht werden 🧾.

  • Als schwangere Frau gibt es vielfĂ€ltige finanzielle UnterstĂŒtzungsmöglichkeiten. ZunĂ€chst ist es sinnvoll, sich einen Überblick ĂŒber alle anstehenden Einnahmen und Ausgaben der nĂ€chsten zwei Jahre zu verschaffen. Die Ausgaben betreffen vor allem nötige Anschaffungen und die Lebenshaltungskosten mit Kind.

    Deine Einnahmen, können entsprechend Deiner Lebenslage variieren – ob Du Lohn bekommst, oder zum Beispiel Sozialleistungen beziehst. Die Kinderzulage, Geburtenzulage und deine MutterschaftsentschĂ€digung sowie den Unterhalt kannst Du auch schon im Vorhinein berechnen.

    Es kann beruhigen, einmal detailliert zu planen, mit wie viel Geld Du in welchem Monat rechnen kannst. Danach kannst Du ganz praktisch ĂŒberlegen, welches Budget Du fĂŒr welchen Bereich festlegen möchtest. Budget Apps oder ein Haushaltsbuch können dabei helfen, den Überblick zu behalten. Wichtig ist, sich vor Augen zu halten, dass ein Baby in den ersten Jahren keine großen Geschenke oder besonders schöne Sachen braucht, es nimmt vor allem Deine liebevollen Blicke und Deine Zuwendung wahr.

    BroschĂŒren mit Sparangeboten im Supermarkt, Second-Hand Apps (z.B. Ricardo) oder Stores (z.B. brocki.ch) oder Online Rabatte können beim Sparen helfen. Mit Angeboten von Drogerieprodukten oder Grundnahrungsmitteln kannst Du einen kleinen Vorrat anlegen – das kann spĂ€ter Geld sparen. Bei dem großen Ausgabepunkt „Windeln“, können B-Ware, sowie Restposten gĂŒnstiger im Internet gekauft werden. 😊

  • GrundsĂ€tzlich hat der Vater des Kindes Rechte (Umgangsrecht) und Pflichten (Unterhalt). Das Gute ist: WĂ€hrend der Schwangerschaft kann schon in aller Ruhe geschaut werden, wie dies in der Zukunft gut fĂŒr Dich und Dein Kind geregelt werden kann. Im besten Fall kann man sich als Eltern einigen und gemeinsame Lösungen finden.

    Das Kindeswohl ist rein rechtlich immer im Fokus und dass Du mit Deinem Kind gut versorgt sein wirst.

    Wie Ihr als Eltern die Besuchszeiten gestaltet, entscheidet Ihr. Auch trotz einer Trennung kann es sein, dass es Dir ein Anliegen ist, den Vater des Kindes bei der Geburt dabei zu haben oder es kann ihm wichtig sein, kurz nach der Geburt das Kind zu sehen. Kommuniziert ruhig offen ĂŒber Eure WĂŒnsche fĂŒr diesen besonderen Moment. Je nachdem, wie emotional belastend es fĂŒr Dich ist, kannst Du aber auch ganz frei die Grenzen setzen, die du brauchst.

    Falls wĂ€hrend der Schwangerschaft abzusehen ist, dass es im Bereich Alimente oder Sorgerecht Schwierigkeiten geben könnte, ist ein frĂŒhzeitiges BeratungsgesprĂ€ch, bzw. eine Begleitung durch Ihr Kanton (Inkassohilfe) und gegebenenfalls einen Anwalt fĂŒr Familienrecht eine sinnvolle Investition. Außerdem kann ein frĂŒhzeitiger Abschluss einer passenden Rechtschutzversicherung erwogen werden. Manche Frauen entscheiden sich auch dafĂŒr, eine grĂ¶ĂŸere rĂ€umliche Distanz zum Vater des Kindes zu schaffen.

    👍 Detailliertere Informationen:

  • Es kann hilfreich sein, bereits fĂŒr die Zeit nach der Geburt vorauszuplanen, denn bei aller StĂ€rke, gibt es im Leben jeder Person Momente, in denen UnterstĂŒtzung gut tun wĂŒrde.

    FĂŒr solche Zeiten gilt es vorzudenken: Wer könnte ein „Notfallkontakt“ sein, um das Kind einmal zu nehmen, wenn ich selbst krank bin oder mal eine Pause brauche? Welche Freunde wĂŒrden sich freuen, Patenonkel oder Patentante zu werden? Zu welchen Zeiten wĂŒrde ein (bezahlter) Babysitter gut tun, um eine Verabredung ohne Kind wahrnehmen zu können? WĂ€re die Familie fĂŒr regelmĂ€ĂŸige „Oma-Nachmittage“ (z.B. zweimal im Monat) offen? Könnte sich jemand vorstellen, bei GroßeinkĂ€ufen mitzukommen?

    Gerade fĂŒr die ersten Wochen nach der Geburt kann es gut tun, regelmĂ€ĂŸig UnterstĂŒtzung (Wohnung, Einkauf, Kochen, Betreuung der Geschwisterkinder) zu erhalten. Auch das kann im Vorfeld mit Freunden abgesprochen werden. Zudem kannst Du eine Pflegefachfrau (anteilig bezahlt von der Krankenkasse) fĂŒr die ersten Wochen in Anspruch nehmen.

    🏠 Hilfe im Wochenbett
    🙌 UnterstĂŒtzung und Hilfe in Deiner NĂ€he

  • Das Leben mit einem Kind ist ein kleines Überraschungspaket, trotzdem kannst Du im Vorfeld schon so manche Aspekte durchdenken.

    • Wie lange möchtest Du in Elternzeit gehen?
    • Bei welchem Kindergarten oder Tagesmutter wĂ€re es sinnvoll, sich jetzt schon auf die Warteliste setzen zu lassen?
    • Welche Routinen sind Dir fĂŒr Dich weiterhin wichtig (z.B. Bewegung, Zeiten der Stille
)? Welche tĂ€glichen Traditionen könnten Euch als Familie gut tun (z.B. abends ein Buch vorlesen, gemeinsam essen, Mittagsschlaf)?
    • Welche Erleichterungen wĂŒrden Dir im Alltag gut tun (z.B. Lieferdienst fĂŒr GetrĂ€nke)?
    • Welche Grenzen und Regeln wĂ€ren Dir fĂŒr die Erziehung wichtig? Welche Werte möchtest Du Deinem Kind mitgeben?

    Inspirationen dafĂŒr, wie Familienleben in allen Höhen und Tiefen wunderschön gestaltet werden kann, finden sich in Mama-Blogs, (Erziehungs)bĂŒchern und im eigenen Umfeld bei anderen Eltern. Viel Freude beim Inspirieren lassen! Genauso wichtig ist bei allen Vergleichen mit anderen, das Wissen: Du bist die beste Mutter fĂŒr Dein Kind und Du hast die Freiheit und FĂ€higkeit, Dein ganz eigenes Mama-Sein zu leben! ❀

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Erfahrungen von Single Moms

Was sagen eigentlich alleinerziehende MĂŒtter zu ihrem Leben? Zusammengefasst: Sie sagen, es ist nicht immer leicht und manchmal sogar sehr hart. Aber immer wieder eben auch so unbeschreiblich schön, dass man dieses Leben und dieses Kind gegen nichts mehr auf der Welt eintauschen möchte.

Selbstbewusste Single Moms weisen auch gerne darauf hin, dass es nicht nur Nachteile hat, alleinerziehend zu sein. Einige ihrer Argumente haben wir hier fĂŒr Dich zusammengestellt.

💯 100 Prozent Liebe

Alleinerziehend zu sein bedeutet, 24/7 fĂŒr seine Kinder da zu sein. Und es bedeutet auch, die wichtigste Bezugsperson fĂŒr seine Kinder zu sein. Man bekommt 100 Prozent ihrer Liebe zurĂŒck. FĂŒr dieses GlĂŒck ist Mama nur selbst verantwortlich.

Viele Mamas berichten, dass sie eines spĂŒren, wenn sich ein Kleines ganz glĂŒcklich an sie kuschelt: Der Aufwand hat sich zu 100 Prozent gelohnt.‹

đŸ‘©â€đŸ‘Š EIN Team

In einer Familienkonstellation mit alleinerziehender Mama mĂŒssen alle an einem Strang ziehen. Je Ă€lter die Kinder werden, desto besser können sie auch ihren Beitrag dazu leisten. In der Zeit davor haben sie aber schon gemerkt, dass sie und ihre Mama ein gutes Team sind. Ein Großteil der Alleinerziehenden berichtet, eine ganz besonders enge Beziehung zu ihrem Kind zu haben.

đŸ’ȘđŸ» Ausbau der „Soft Skills“

Jeder Tag bringt neue Herausforderungen mit sich – oft auch völlig Unerwartetes. Viele alleinerziehende Frauen schaffen aber eines mit der Zeit: den Alltag so routiniert gestalten, dass sie eine kleine Überraschung nicht gleich aus der Bahn wirft. Organisation und Improvisation sind die Stichwörter.

Solche sogenannten „Soft Skills“ kann man dann nicht nur im Umgang mit den Kindern gebrauchen. Sie erweisen sich auch in anderen Bereichen des Lebens als nĂŒtzlich.

Entscheidend wird in dieser herausfordernden Situation sein, dass Du Deinen ganz eigenen Weg findest. Du hast einzigartige StĂ€rken und FĂ€higkeiten und bist dadurch gut gerĂŒstet. Nun gilt es, herauszufinden, wie Du aus dieser Situation das Beste machen kannst.

„Ich weiß nicht, ob ich das schaffe und will“

Vielleicht hast Du bis hierhin gelesen, spĂŒrst aber trotzdem Unsicherheit und Zweifel – weil Du nicht weißt, ob Du dieser Herausforderung gewachsen bist oder ob Du das ĂŒberhaupt willst. Wir möchten Dich ermutigen, Dir daher Zeit zu geben, um herauszufinden, was Dir jetzt helfen könnten und wie Du einen Weg findest, der zu Deinen Überzeugungen passt. Denn vordergrĂŒndig und schneller melden sich oftmals viele Gedanken zu Wort, die eben das Schwere und Herausfordernde an der Situation erkennen. Eher leiser und langsamer wird die eigene Stimme des Herzens hörbar: Was ist es, was Du wirklich möchtest? Worauf wĂ€rst Du spĂ€ter stolz? Welche StĂ€rken hast Du – auch, wenn sie im Moment vielleicht nicht so spĂŒrbar sind? Wonach sehnst Du Dich und was könnte Dir helfen, Deiner Sehnsucht und Deinem Inneren zu vertrauen?

Vielleicht könnte Dir ein Austausch mit einer außenstehenden Person gerade jetzt gut tun, um Deine Gedanken und GefĂŒhle einmal von außen zu betrachten:

Du stehst vor der Frage, „Soll ich abtreiben oder das Kind bekommen?“ und möchtest Impulse, Tipps fĂŒr Deine Entscheidung und Erfahrungen von anderen Frauen? Wenn Du möchtest, kannst Du Dich zum 7-tĂ€gigen Entscheidungs-Coaching per Mail anmelden:

Nutze auch gerne unsere Selbsttests:

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