Kosten einer Abtreibung

Kosten einer Abtreibung
Geschrieben von: Redaktionsteam · zuletzt aktualisiert: 21.10.2020

Was kostet eine Abtreibung & gibt es eine Kostenübernahme durch die Krankenkasse?

Die Kosten für einen Schwangerschaftsabbruch in Deutschland liegen etwa zwischen 350 und 700€. In diesem Artikel erfährst Du, wovon der genaue Preis abhängt und unter welchen Umständen die Kosten einer Abtreibung durch die Krankenkasse übernommen werden.

Tipp: Mit dem Abtreibungs-Kostenrechner kannst Du Dir berechnen lassen, wie viel ein Schwangerschaftsabbruch in Deinem Fall kostet und ob die Kasse die Kosten übernehmen würde.

 

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Wie viel kostet eine Abtreibung und wovon hängt der Preis ab?

In Deutschland liegt der Preis zwischen 350 Euro und 700 Euro. Lies hier mehr zur den Kosten einer Abtreibung in Österreich und in der Schweiz.

Folgende drei Faktoren beeinflussen die genaue Kostenhöhe für einen Schwangerschaftsabbruch in Deutschland:

  • Nicht alle Abtreibungsmethoden kosten das Gleiche:
    Die Absaugmethode ist die weitaus gängigste Methode. Da hier eine Narkose notwendig ist, unterscheidet sie sich im Preis von einem medikamentösen Schwangerschaftsabbruch. Mehr dazu findest Du weiter unten.
     
  • Die Schwangerschaftswoche beeinflusst die Wahl der Methode:
    Innerhalb der gesetzlichen Frist für einen straffreien Abbruch kommen zunächst beide Abtreibungsmethoden in Frage. Ab einer bestimmten Schwangerschaftswoche ist aus medizinischen Gründen kein medikamentöser Abbruch mehr möglich, was einen preislichen Unterschied bewirkt. Mehr dazu findest Du weiter unten.
     
  • Der durchführende Arzt entscheidet:
    Je nach den Untersuchungen, die der durchführende Arzt für notwendig hält, sowie der Narkose, die er gegebenenfalls verwendet, kommen unterschiedliche Kosten zustande. Jeder Arzt hat nach der in Deutschland gültigen Gebührenordnung für Ärzte auch einen gewissen Spielraum bei der Abrechnung. Daher können die Kosten von Arzt zu Arzt unterschiedlich sein.

Wenn Du Dich gerade fragst, wie viel Du für ein Schwangerschaftsabbruch in Deinem Fall bezahlen müsstest und ob sie die Krankenkasse übernimmt, kannst Du unseren kostenlosen Abtreibungs-Kostenrechner machen. Als Ergebnis bekommst Du eine individuelle Auswertung unseren Expertinnen aus dem Beratungsteam.

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Was kosten die verschiedenen Abtreibungsmethoden?

Je nach Methode fallen in Deutschland die Kosten eines Schwangerschaftsabbruchs unterschiedlich aus:

  • Medikamentöser Schwangerschaftsabbruch (ambulant, zumeist durch Mifegyne® ): zwischen 350 und 500€
  • Operativer Schwangerschaftsabbruch (Absaugmethode oder Ausschabung): zwischen 500 und 700€

Dabei sind also die Kosten eines medikamentösen Schwangerschaftsabbruchs etwas geringer als die für einen operativen. Die medikamentöse Methode ist jedoch aus medizinischen Gründen nicht die komplette Zeitspanne, in der man abtreiben kann, möglich. 
Hier findest Du Antworten auf die Frage, wie lange man in Deutschland abtreiben kann und bis wann welche Methode möglich ist.

Es ist ratsam, diese Entscheidung nicht vom Preis abhängig zu machen und dadurch womöglich zu früh oder übereilt zu treffen. Vielmehr lohnt es sich, bei einer so schwierigen Entscheidung nicht nur den materiellen Wert der jeweiligen Option in den Blick zu nehmen, sondern ebenso den ideellen Wert Deiner Gesundheit und Deines Herzens. Du darfst Dir die Zeit und die Unterstützung nehmen, die Du brauchst, um am Ende eine wirklich gereifte Entscheidung zu treffen.

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Kosten unter 18 Jahren

Die Kosten für eine Abtreibung bei Mädchen beziehungsweise minderjährigen Frauen unter 18 sind genau so hoch, wie bei volljährigen Frauen. Das bedeutet im Einzelnen:

  • Eine Abtreibung mit 16 kostet grundsätzlich genauso viel wie mit 18 oder mehr Jahren. Ebenso natürlich eine Abtreibung mit 17 oder eine Abtreibung mit 15.

Unterschiedlich im Vergleich zu einer Abtreibung über 18 sind jedoch die gesetzlichen Regelungen, unter welchen Umständen eine Abtreibung überhaupt erlaubt ist.

Mehr dazu findest Du unter „Abtreibung unter 18: Gesetzeslage“.

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Kostenübernahme durch die Krankenkasse

Wer bezahlt in Deutschland eigentlich eine Abtreibung?

Hier findest Du übrigens die Informationen, wie es sich in Österreich und der Schweiz verhält.

Wann muss eine Frau die Kosten selbst bezahlen und wann gibt es eine Kostenübernahme durch die Krankenkasse? Und wie beantrage ich die Übernahme der Kosten? Alle wichtigen Erklärungen und weiterführende Informationen über die Regelung für die Kostenübernahme eines Schwangerschaftsabbruchs in Deutschland findest Du nachfolgend:

 

Die drei Regelungen der Kostenübernahme einer Abtreibung

Die Kostenübernahme eines Schwangerschaftsabbruchs ist in Deutschland recht komplex geregelt. Es gibt drei Regelungen, die im individuellen Fall greifen können:

Möglichkeit 1 – Direkte Kostenübernahme Schwangerschaftsabbruch durch die Krankenkasse

Immer dann, wenn ein Schwangerschaftsabbruch gesetzlich nicht rechtswidrig ist, weil eine medizinische oder kriminologische Indikation vorliegt, zahlt die Krankenkasse. In diesem Fall zählt die Abtreibung als Kassenleistung. Diese Regelung greift allerdings in vergleichsweise wenigen Fällen. 

Möglichkeit 2 – Bei finanzieller Not: Kostenübernahme Abtreibung indirekt durch die Krankenkasse

Wenn als Indikation die Beratungsregelung vorliegt, aber eine Frau als finanziell notleidend gilt, bezahlt das Bundesland den Eingriff, vermittelt durch die Krankenkasse. Dafür wird jährlich eine bestimmte Einkommensgrenze festgesetzt, von der die Kostenübernahme für den Schwangerschaftsabbruch durch das Bundesland abhängt.

Es kann dabei vorkommen, dass eine Frau zunächst die Kosten vorstrecken muss. Denn die Erstattung durch die Krankenkasse muss zwar zuvor beantragt werden, erfolgt bei Bewilligung aber erst im Nachhinein.

Weiter unten kannst Du mehr darüber lesen, wann die Krankenkasse oder das Bundesland die Abtreibung übernimmt.

Möglichkeit 3 – Die Frau (oder jemand aus ihrer Umgebung) zahlt selbst:

In allen anderen Fällen bezahlt die Frau die Abtreibung selbst. Das gilt, wenn es sich um eine Abtreibung nach Beratungsregelung handelt und die Frau nicht als finanziell notleidend eingestuft wird. 

Natürlich kommt es dabei auch vor, dass nicht die Frau selbst, sondern zum Beispiel der Vater des Kindes oder die Eltern der jungen Frau die Kosten übernehmen. Hier kannst Du mehr zum Thema Abtreibung selbst zahlen lesen.

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Wann übernimmt die Krankenkasse die Kosten?

In bestimmten Fällen kann eine Frau über die Krankenkasse die Übernahme der Kosten eines Schwangerschaftsabbruchs beantragen. Die Kostenübernahme erfolgt dann, wenn die betreffende Frau als finanziell notleidend eingestuft wird und die Krankenkasse das Geld deshalb vom Bundesland zurückerhalten kann.

Wann gilt eine Schwangere als finanziell notleidend?

Als finanziell notleidend gilt eine Frau:

  1. wenn ihr Nettogehalt geringer ist als die in ihrem Fall geltende Einkommensgrenze 
  2. und wenn sie außerdem über kein kurzfristig verwertbares Vermögen verfügt.

Die finanziellen Möglichkeiten des Kindesvaters oder anderer Familienmitglieder finden dabei keine Berücksichtigung. Weiter unten erklären wir die Berechnung der Einkommensgrenze im Einzelnen.

Warum bekommt die Krankenkasse das Geld vom Bundesland?

In diesem Fall ist die Abtreibung sozusagen als eine Sozialleistung zu sehen, die aus Steuergeldern finanziert wird. Die Krankenkasse fungiert dabei nur als Mittler zwischen Frau und Land und rechnet die Kosten im Nachhinein mit dem Bundesland ab. Deshalb wird häufig nur von einer Kostenübernahme der Abtreibung durch die Krankenkasse gesprochen. 

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Berechnung der im Einzelfall geltenden Einkommensgrenze

Für die Berechnung der Einkommensgrenze im konkreten Einzelfall stellen wir uns eine klassische Waage mit zwei Waagschalen vor. Nachfolgend erklären wir zunächst das grundsätzliche Rechenmodell, machen zum besseren Verständnis eine Beispielrechnung und bieten Dir die Möglichkeit einer individuellen Berechnung Deiner Situation.

Rechenmodell für die Kostenübernahme durch die Krankenkasse

Auf der linken Seite der Waage wird das individuelle Nettogehalt der Frau in die Waagschale gelegt.

In die rechte Waagschale legen wir den allgemein festgelegten Sockelbetrag plus Mietposten plus Kinderposten:

  • Der Sockelbetrag, den die Frau sozusagen für sich persönlich zur Verfügung haben sollte, beträgt momentan 1.258 € (Stand: 01.07.2020).
     
  • Wenn eine Frau zur Miete wohnt und dabei mehr als 368 € Kaltmiete monatlich bezahlt, so wird dieses „Mehr“ an Miete als Mietposten aufgeschlagen - um bis zu maximal 368 €.
     
  • Für jedes Kind, das im Haushalt der Frau lebt, werden jeweils 298 € als Kinderposten angesetzt.

Nun schauen wir uns das Ergebnis an:

  • Wenn die Waage auf die linke Seite weiter unten steht, also das Nettogehalt der Frau höher ist bzw. schwerer wiegt als die Summe der für sie zu veranschlagenden finanzielle Belastung, so zahlt die Frau selbst.
     
  • Wenn die Waage rechts weiter unten steht, also die angenommene finanzielle Belastung der Frau höher ist bzw. schwerer wiegt als das zur Verfügung stehende Nettogehalt, wird die Abtreibung von der Krankenkasse bzw. vom Bundesland übernommen.
Beispielrechnung für die Kostenübernahme einer Abtreibung

Eine Frau bezieht zum Beispiel 1.500 € Nettogehalt im Monat. Sie bezahlt 400 € Miete und hat ein Kind, das in ihrem Haushalt lebt.

  • Auf der linken Seite der Waage steht also das Nettogehalt in Höhe von 1.500 €.
     
  • Auf der rechten Seite der Waage stehen 1.258 € Sockelbetrag + 32 € Mietposten + 298 € Kinderposten = 1.588 €

Die rechte Seite wiegt um 80 € schwerer als die linke. In diesem Fall senkt sich die Waage also auf der rechten Seite. Die Kosten für die Abtreibung werden über die Krankenkasse vom Bundesland getragen.

Die Berechnung in Deinem konkreten Fall

Wenn Du möchtest, können wir diese Rechnung auch mit Deinen Angaben für Dich durchführen. Fülle dafür einfach unseren Abtreibung Kostenrechner aus. Darauf hin erhältst zeitnah eine persönliche und individuelle Auswertung von einer Expertin aus unserem Beratungsteam

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Was bedeutet kurzfristig verwertbares Vermögen?

Wenn eine Frau über ein kurzfristig verwertbares Vermögen verfügt, welches höher ist als der Freibetrag von 5.000 €, zahlt sie den Schwangerschaftsabbruch selbst, unabhängig von ihrem Nettogehalt. „Kurzfristig verwertbares Vermögen“ kann zum Beispiel das Guthaben auf dem Konto sein.

Für jedes Kind, das im Haushalt der Frau lebt, erhöht sich der Freibetrag um 500 €.

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Antrag auf Kostenübernahme 

Die Kostenübernahme erfolgt nicht automatisch. Wenn die entsprechenden Regelungen zutreffen und die Frau die Übernahme möchte, muss sie dafür bereits im Vorfeld bei der Krankenkasse einen Antrag auf Kostenübernahme stellen.

Wenn eine Frau gesetzlich versichert ist, so kann sie diesen Antrag bei ihrer eigenen Kasse stellen. Falls sie privat oder gar nicht krankenversichert ist, kann sie für die Übernahme der Kosten eine beliebige gesetzliche Krankenkasse auswählen, zum Beispiel die AOK, die DAK oder die TK.

Jede Kasse hat für die Beantragung ein eigenes Verfahren beziehungsweise ihre eigenen Formulare. In der Regel muss sich die Frau per Mail, Telefon oder auch direkt vor Ort an die jeweilige Kasse wenden, um die entsprechenden Unterlagen anzufordern.

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Kostenübernahme bei privater und ohne Krankenversicherung

Ein Sonderfall kann entstehen, wenn die Frau aus verschiedenen Gründen nicht gesetzlich versichert ist. Wir erklären, wie eine Kostenübernahme einer Abtreibung gemäß der oben beschriebenen Regelung trotzdem möglich sein kann:

Kostenübernahme einer Abtreibung ohne Krankenversicherung

Wenn eine Frau als finanziell notleidend eingestuft wird, jedoch über keine Krankenversicherung verfügt, kann sie dennoch einen Antrag auf Kostenübernahme für einen Abbruch nach der Beratungsregelung stellen – und zwar bei einer gesetzlichen Krankenkasse ihrer Wahl. 

Dies ist deshalb möglich, weil die Kosten eines Schwangerschaftsabbruchs nicht aus den finanziellen Mitteln der Krankenkasse selbst bezahlt werden. Vielmehr übernimmt das jeweilige Bundesland die Kosten und erstattet sie der Krankenkasse zurück.

Kostenübernahme einer Abtreibung, wenn die Frau privat versichert ist

Wenn eine Frau privat versichert ist, aber nach den oben genannten Kriterien als finanziell notleidend eingestuft wird, kann sie die Kostenübernahme für eine Abtreibung ebenso beantragen, wenn diese nach der Beratungsregelung erfolgt. Dabei kann sie sich eine gesetzliche Krankenkasse aussuchen.

Für diese Krankenkasse ist der Betrag dabei ein durchlaufender Posten: Sie bekommt das Geld von dem Bundesland wieder, in dem die Frau wohnt.

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Wie viele Abtreibungen bezahlt die Krankenkasse?

Wenn Du bereits einen Schwangerschaftsabbruch hinter Dir hast und nun ein zweites Mal in dieser Situation bist, fragst Du Dich vielleicht: „Wie oft übernimmt die Krankenkasse eine Abtreibung?" 

Prinzipiell gibt es hier keine Begrenzung. Wenn die entsprechenden Regelungen zutreffen, kann eine Frau also auch bei einer weiteren Abtreibung eine Kostenübernahme beantragen

Vielleicht fragst Du Dich in diesem Zusammenhang auch, ob mit wiederholten Abtreibungen gesundheitliche Folgen einhergehen können oder welche Auswirkungen ein erneuter Schwangerschaftsabbruch auf eine Frau haben kann. Falls Du gerne mit einer erfahrenen Beraterin über diese Gedanken und Emotionen ins Gespräch kommen möchtest, die Dich dazu bewegen, wende Dich gerne direkt an unser Beratungsteam.

Wenn Dich die Frage „Abtreibung ja oder nein? beschäftigt, kannst Du den Abtreibungstest machen.

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Abtreibung selbst bezahlen: Wer zahlt – die Frau oder der Mann? 

Falls keine medizinische oder kriminologische Indikation greift und die Frau mit ihrem persönlichen Einkommen auch nicht als finanziell notleidend eingestuft wird, muss sie die Abtreibung selbst zahlen – oft direkt in bar, kurz vor dem Eingriff. Denn ein Schwangerschaftsabbruch ist grundsätzlich nicht kostenlos.

Weil zu einer Schwangerschaft doch immer zwei gehören, könnte man sich die Frage stellen, ob eine Frau die Abtreibung wirklich selbst bezahlen muss oder ob mit dem Vater des Kindes nicht noch jemand anderes zahlungspflichtig sein könnte?

Theoretisch kann die Frau - wie in allen anderen Belangen ihres Privatlebens - um eine finanzielle Unterstützung für eine Schwangerschaftsabbruch bitten. Tatsächlich ist es aber so, dass sich alle gesetzlichen Regelungen zur Kostenübernahme alleine auf die schwangere Frau beziehen. 

Das bedeutet, dass der Vater des Kindes keinerlei Pflichten hat, finanziell eine Abtreibung mitzutragen. Auch spielt sein Einkommen keine Rolle bei den Berechnungen rund um die Kostenübernahme – selbst, wenn die beiden verheiratet sind. 

Anders sieht es aus, wenn die Frau sich für das Kind entscheidet: Dann ist der Vater gesetzlich dazu verpflichtet, für das gemeinsame Kind finanziell Sorge zu tragen

Durch die Frage, wer die Abtreibung bezahlt, kann sich möglicherweise offenbaren, dass die Gründe für die Abtreibung sehr viel mit der Partnerschaft zu tun haben. Viele Frauen nennen die Beziehungssituation als eine ihrer Hauptsorgen, warum sie an eine Abtreibung denken.

Falls auch Dir momentan vor allem die Partnerschaft Sorgen bereitet und Du Dich fragst, wie Du damit am besten umgehen kannst, melde Dich gerne bei uns. Du kannst uns zum Beispiel direkt schreiben oder den von uns entwickelten Abtreibungstest machen. 

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Das ist alles so kompliziert! Was nun?

Vielleicht recherchierst Du gerade, weil Du selbst schwanger bist und Dich fragst, ob eine Abtreibung für Dich in Frage kommt. Vermutlich ist die momentane Situation für Dich aufreibend und belastend – es kann gut sein, dass Du noch gar nicht weißt, wie es weitergehen soll.

Falls Du über Deine Gedanken und das, was Dich gerade bewegt, gerne mit einer erfahrenen und außenstehenden Person sprechen möchtest, wende Dich an uns Beraterinnen. Wir nehmen uns gerne Zeit für Dich, um Deine Situation genau anzuschauen und nach Lösungen zu suchen, die Dir helfen.

 

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