Abtreibung: Risiken und Folgen

Risiken bei Abtreibung (Absaugung und Ausschabung)

Risiken bei Abtreibung (Absaugung und Ausschabung)
zuletzt aktualisiert: 10.11.2020

​​​​​​Mögliche körperliche Folgen eines chirurgischen Schwangerschaftsabbruchs

Vor der Entscheidung für einen Schwangerschaftsabbruch stellen sich viele Frauen und Paare die Frage, welche Folgen und Risiken mit einer Abtreibung einhergehen können.

Bei einer mit der Absaugmethode oder mit einer Ausschabung durchgeführten Abtreibung handelt es sich um einen chirurgischen beziehungsweise operativen Eingriff. Daneben gibt es auch eine medikamentöse Form der Abtreibung.

Bei der chirurgischen Form der Abtreibung können eine Reihe von Komplikationen ausgelöst werden:

  • In der Schwangerschaft ist das Gewebe des Muttermundes und der Gebärmutter weicher als sonst und besonders stark durchblutet. Bei der Absaugung und Ausschabung können Schleimhaut, Muttermund und Gebärmutter durch die Instrumente verletzt werden. Dadurch kann es passieren, dass der Muttermund in den folgenden Schwangerschaften weniger widerstandsfähig ist. Die Wahrscheinlichkeit einer Frühgeburt ist dann leicht erhöht. Nach mehreren Abtreibungen steigt dieses Risiko.
  • Nach einer Abtreibung können Nachblutungen, anhaltende starke Unterleibsschmerzen und gelegentlich auch Infektionen auftreten.
  • Des Weiteren besteht wegen der notwendigen Narkose oder örtlichen Betäubung ein gewisses Risiko für Herz-Kreislauf-Komplikationen und allergische Reaktionen.
  • Im Rahmen einer Ausschabung kann manchmal das Gebärmuttergewebe in seiner Tiefe verletzt werden. In der Folge können Verwachsungen und Verklebungen entstehen (Asherman-Syndrom), welche künftig das Fehlgeburtsrisiko erhöhen können.
  • In Einzelfällen kann es zu schwerwiegenden Komplikationen kommen. Eine spätere Unfruchtbarkeit kann dabei nicht ausgeschlossen werden.

 

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